Zeitung Heute : Liegen und liegen lassen

Nun laufen in Venedig wieder die Biennale-Besucher über den Lido. Hoffentlich wissen sie, was sie tun. Denn venezianisches Strandleben ist eine Geheimwissenschaft. Ohne Einführung geht man unter.

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Von Petra Reski

Ich will also bleiben, dachte Aschenbach. Wo wäre es besser? Und die Hände im Schoß gefaltet, ließ er seine Augen sich in den Weiten des Meeres verlieren, seinen Blick entgleiten, verschwimmen, sich brechen im eintönigen Dunst der Raumeswüste.

Raumeswüste. Manchmal sitze ich früh am Morgen unter dem Baldachin meiner Capanna, blicke auf die im Gegenlicht glitzernde Adria und auf den frisch geharkten Sand, den noch niemand außer ein paar Möwen betreten hat, sehe, wie ein Bademeister im campariroten Unterhemd unter einem Sonnenschirm Posten bezieht und versuche, mir die Raumeswüste vorzustellen. Raumeswüste, Raumeswüste, Raumeswüste. Aber ich schaffe es einfach nicht. Endlosigkeit fällt mir ein und Ewigkeit und vielleicht auch Algenblüte, aber keine Spur von Raumeswüste. Nur schwindelig wird mir, weil ich beim Anblick des Meeres und des endlosen Horizonts wieder vergeblich versucht habe, mir die Unendlichkeit vorzustellen. Das ist der Unterschied zwischen Thomas Mann und mir.

Mit dem „Tod in Venedig“ verhalf er dem Strand des Hotels „Des Bains“ zu ewigem Leben. Ich bin Mitglied der Badekabine Nummer 104. Prima fila, in der ersten Reihe, was ein Privileg darstellt, denn der Strand ist mit vier Reihen sandfarbener Badekabinen bebaut, die in Venedig capanne genannt werden. Die vierte Reihe besteht aus den so genannten Minicapannen, die kleiner sind als Telefonzellen: im Rücken die Straße, vor den Augen drei Reihen Badekabinen. Irgendwo in der Ferne: das Meer.

Allerdings gibt es auch in der ersten Reihe feine Nuancen. Bei den Badekabinen, die sich in der Nähe des Haupteingangs befinden, liegen weiße Laken auf dem lettino, bei uns nicht. Das lettino, jene feldbettartige Liege, die dem Strand eine etwas lazaretthafte Anmutung gibt, gehört genau wie zwei Liegestühle, zwei Stühle, ein Tisch und ein Eimer mit frischem Wasser für die Fußwaschung, der von den Strandwächtern jeden Morgen gefüllt wird, zum Inventar jeder Capanna. Vor jeder Badekabine befindet sich eine kleine, hölzerne Veranda, über die ein Baldachin gespannt ist, und darunter sitze ich. Bis um elf allein. Das ist ein Privileg im Privileg, denn wir sind zu zwanzigst.

Ich teile mir die Capanna mit 17 Damen: mit der schweigsamen Lilli und der hyperaktiven Marisa, die sich nie im Schatten aufhält, mit Patricia, die aus Apulien kommt und deshalb das apulische Meer vermisst, weil es nicht so trübe ist wie die Adria, mit Maria Pia, die am Strand immer kleine Handarbeiten ausführt, mit Beppina und Nicoletta und Ginevra und Maria Chiara und natürlich mit Maria José, der Monarchistin, die den gleichen Vorn wie die geliebte verstorbene Savoyer-Königin trägt. Und mit zwei Herren. Enzo und Renzo. Die Quantité négligeable unserer Badekabinengesellschaft. Quotenmänner. Der Männermangel unserer Capanna wird von den Damen beklagt, der dritte Mann ist in diesem Winter verschieden: Also wenn man bedenkt, dass in China Männerüberschuss herrscht, und wir sind auf zwei Männer angewiesen!

Die Damen sind Damen eines gewissen Alters. Pensionierte Lehrerinnen, Sekretärinnen, die Ehefrau des Carabinierekommandanten, einige gut Geschiedene. Eine Schicksalsgemeinschaft. Wir teilen uns die Kosten von 5000 Euro pro Capanna, was pro Kopf und Saison 250 Euro macht. Diese Form der sozialistischen Badekabinengesellschaft ist in Venedig schon seit Jahrzehnten üblich. Offiziell darf die Capanna nur von sechs Personen benutzt werden, aber anders als in der Jugendzeit der Damen, als es noch einen Inspektor gab, der die Anwesenheit in den Badekabinen kontrollierte, zählt heute niemand mehr nach.

Schwimmen? Nie!

Vor der gedehnten Zeile der Capannen, auf deren Plattformen man wie auf kleinen Veranden saß, gab es spielende Bewegung und träg hingestreckte Ruhe, Besucher und Geplauder, sorgfältige Morgeneleganz neben der Nacktheit, die keck-behaglich die Freiheiten des Ortes genoss.

Ich weiß nicht, welche Freiheiten Thomas Mann gemeint haben mag, aber Nacktheit ist genau wie Radiohören am „Des Bains“ verpönt. Oben ohne gibt es nicht. Allerdings nicht aus ästhetischen, sondern aus moralischen Gründen. Schließlich könnten die unschuldigen Seelen der Kinder beim Anblick Schaden nehmen.

Eine Ausnahme von dieser Regel liegt in der Capanna links neben uns. Die Dame ist etwa 70, weißhaarig und entblößt sich ständig. Sie liegt mit durchgedrücktem Rückgrat auf dem lettino und versucht, ihre Brüste der Sonne entgegenzurecken. Ihr Teint ist dunkelbraun wie der einer Havannazigarre. Was willst du machen, sagt meine Freundin Marisa. Dann zuckt sie mit den Schultern und flüstert: Weißt du, sie ist Neapolitanerin.

Auch ich bin ihnen etwas suspekt, denn ich gehe an den Lido, um zu schwimmen. Was die Damen aus meiner Badekabine für eine verwegene Idee halten. Sie spielen Karten, scala 40, nachmittags auch Bridge, sie lösen Kreuzworträtsel, erkundigen sich nach dem Stand ihrer Allergien, diskutieren rätselhafte Mordfälle, vergleichen den Durststreik des radikalen Politikers Marco Pannella mit der cura del pipi, der von einer Freundin gepriesenen Trinkkur, die darin besteht, jeden Morgen ein Glas Eigenurin mit einem kleinen Minzblatt zu sich zu nehmen, sie telefonieren, rauchen, aber keine von ihnen kommt auf die Idee zu schwimmen. Im Allgemeinen machen sie sich nur die Unterschenkel nass. Wenn überhaupt.

Dass der Meeresblick im meerumschlungenen Venedig ein Privileg sein kann, wissen nur wenige Eingeweihte. Weshalb die Frage, wo man denn am besten in Venedig an den Strand ginge, bei mir immer etwas Beklommenheit auslöst. Sie klingt so, als würde ich aufgefordert, in zwei Sätzen die Relativitätstheorie zu erläutern. Die Venezianer antworten meist ausweichend. Was soll man den Ahnungslosen raten? Die nicht wissen, dass das venezianische Strandleben eine Geheimwissenschaft ist? Mit ungeschriebenen Gesetzen, überlieferten Regeln, verbrieften Ausnahmen, eine Wissenschaft von der Erkenntnis des Zusammenhangs der Dinge?

Die nicht wissen, dass man sich vor Betreten der Capanna den Sand von den Füßen klopft und erst am Nachmittag den Eimer mit frischem Wasser zur Fußwaschung benutzt, dass die Liegestühle nach einer Weile freigegeben werden müssen und mitgebrachte Gäste in der Capanna ebenso unerwünscht sind wie feuchte Badeanzüge?

Womit soll man anfangen? Damit, dass der Lido eine Klassengesellschaft ist? Dass man in einen Strand hineingeboren wird? Schon Marisas Mutter, Großmutter und Urgroßmutter gingen an den Strand des „Des Bains“. Die Familie ihres Mannes aber besuchte seit Generationen den des „Excelsiors“. Die Ehe wurde schnell geschieden.

Oder soll man ganz prosaisch mit dem Geld beginnen? Aber wie soll man jemandem, der einfach nur an den Strand gehen will, erklären, dass die teuersten Strände die begehrtesten sind?

Am Ende raten die Venezianer meist davon ab. Schließlich ist der Lido die einzige touristenfreie Zone Venedigs: Wissen Sie, meistens ist es viel zu schwül… am Nachmittag geht kein Lüftchen… man bekommt keinen Platz… das Wasser ist auch nichts Besonderes… eher etwas trüb… und am Wochenende ist es ohnehin zu voll.

Links, vor einer der Hütten, die quer zu den übrigen und zum Meere standen und auf dieser Seite einen Abschluss des Strandes bildeten, kampierte eine russische Familie: Männer mit Bärten und großen Zähnen, mürbe und träge Frauen, ein baltisches Fräulein, das an einer Staffelei sitzend unter Ausrufen der Verzweiflung das Meer malte.

Neulich stand ein russisches Ehepaar am Empfang der Strandverwaltung. Der Mann trug kurze Hosen und ein sehr russisch anmutendes violettes Karohemd. Ob die Frau mürbe war, konnte ich nicht beurteilen, denn sie war in einen grauen Kaftan gehüllt. Der Mann sprach Deutsch. Beide erbleichten, als sie hörten, wie teuer eine Capanna pro Tag ist: 181 Eurrro? Nurrr von morrgens bis abends? Und was kostet drrritte Reihe? Noch plus was? Und wie viel sind zusammen? Wir brrrauchen billigerrr! Dann kann ich Ihnen höchstens ein Sonnenbett anbieten, zirpte das Fräulein vom Empfang.

Das „Des Bains“ versteht sich als das gehobene Bürgertum unter den venezianischen Hotels. Etwas Bildung, Klavier im Esszimmer, Aluminiumliegestühle und die Gewissheit einer über hundertjährigen Tradition. Im Jahr 1900 wurde es eröffnet. Mit einem französischen Menü, das mit einer glace printanière à la Vénitienne beschlossen wurde, und den ersten Badekabinen. Man badete nach Geschlechtern getrennt.

Durch die Straße vom Strand getrennt, liegt das Hotel in einem Park. Es sieht aus wie ein gestrandeter Dampfer, ganz sandfarbenes Understatement, mit einer großen Veranda, so nüchtern, dass der Baustil des Hauses von den einen als mitteleuropeo gepriesen wurde, während andere in ihm die französische Renaissance wähnten. Sein direkter Konkurrent ist das 1908 eröffnete „Excelsior“ – eine mit Minaretten, Kuppeln und arabischen Kapitellen dekorierte Trutzburg am Strand. Eine orientalische Fantasmagorie, in der die Nacht 700 Euro kostet.

In der Mittagshitze wird es immer etwas eng in meiner Capanna. Alle Anwesenden suchen den Schatten des schmalen Baldachins. Ines beklagt die schlechte Qualität der Strandbar und verspeist einen Salat aus grünen Bohnen aus dem Tuppertopf. Siesta. Sie wird nur unterbrochen von der Parade der Verkäufer, die kniend ihre Waren ausbreiten. Die vietnamesische Krimskramshändlerin versucht vergeblich, mit sprechenden Vogelkäfigen und Feuerzeugen in Form von Handgranaten zu überzeugen, der Marokkaner mit Korallenketten. Manchmal sind die Damen zu erschöpft, um sich zu wehren und kaufen einen sprechenden Vogelkäfig, um endlich Ruhe zu haben.

Mit den Damen von der nebenan liegenden Capanna 103 wechselt man kein Wort. Und das, obwohl wir im Schatten so eng aufeinander sitzen, dass sich unsere Liegestühle fast berühren. Aber zwischen den Badekabinen verläuft ein ideologischer Graben, denn die Damen rechts neben uns – stets mit Dior-Sonnenbrille und in den neuesten La-Perla-Pareo gewandet – sind Mitglieder des Rotary-Clubs, was meine Damen für eine ebenso lächerlich bürgerliche Attitüde halten wie ihre Gewohnheit, das R nicht zu rollen, sondern hinten im Rachen zu zerdrücken. Denn die Damen meiner Capanna sind in ihrem Herzen Revolutionärinnen geblieben. Und man ist nicht in der Jugend zur Feministin geworden, um sich im Alter mit Rotarierinnen gemein zu machen!

Immerhin ist man froh, dass nebenan keine Kinder sind. Denn ihre revolutionären Herzen halten die Damen nicht davon ab, die Strandordnung zu schätzen, die Kindergeschrei während der Siesta von eins bis vier verbietet. Niente bambini! Das ist die Grundregel in unserer Capanna. Jahrzehntelang hat man sich mit der eigenen Brut herumgeplagt, da möchte man nicht auch noch mit Enkelkindern belästigt werden.

Bis der Unternehmer Giuseppe Volpi, Conte di Misurata, vor mehr als hundert Jahren die Idee hatte, den Strand des Lidos mit Luxushotels zu beleben, war die zwölf Kilometer lange Insel lediglich Heimstatt für Artischockenstauden, Weinstöcke und rachitische Kinder – die zur Erholung ans Meer gebracht wurden. Erst mit den Hotels kam die mondanità: König Faruk mit seinen 50 Frauen, der amerikanische Finanzmagnat Pierpoint Morgan, der daheim dann behauptete, mehr vom Hotel „Des Bains“ gehört zu haben als vom Dogenpalast, Henry Ford, der einen Golfplatz vermisste, ein Wunsch, der ihm sofort erfüllt wurde, und natürlich Coco Chanel, die sich hier den gebräunten Teint holte, mit dem sie später die Pariser Gesellschaft schockierte.

Der Strand des „Excelsior“ ist die Champs-Elysées unter den venezianischen Stränden. Exklusiver, teurer und seit hundert Jahren nouveau riche. Seine Badekabinen sind doppelt so groß wie die des „Des Bains“. Man kennt sich aus Kinderzeiten. Mit jenem Notar, der heute gegen ein geringes Entgelt behilflich ist, den Kaufvertrag für die Wohnung am Campo Santo Stefano aufzusetzen, hat man früher Krebse mit dem Kescher gefangen. Tausendjähriger venezianischer Adel liegt da auf den frotteebezogenen Nackenrollen. Die Contessa Valmarana rechts, die Familie Foscari links. Die Foscaris haben einst Venedig regiert, heute haben sie eine Holzfabrik in Österreich. Die Universität trägt noch heute ihren Namen.

Anders als am Strand des „Des Bains“ wird die Capanna hier zwei Mal am Tag ausgefegt. Und auch der Eimer mit frischem Wasser wird zwei Mal am Tag gewechselt, nicht ein Mal wie am „Excelsior“. Die Liegestühle sind hölzerne Deck-chairs – wie es sie einst auf den Ozeanlinern gab. Das sind die wahren Privilegien. In der ersten Reihe kosten sie 7000 Euro. Dafür hört man nichts als das Geräusch von Buchseiten, die umgeschlagen werden. Eigentlich. Aber am „Excelsior“ hat der neue nouveau riche Einzug gehalten: Es gibt immer mehr Gondolieri und illegale Wassertaxifahrer in der ersten Reihe, deren Anblick mit blau tätowierten, muskulösen Armen, Ohrringen und blond gefärbten Strähnchen für einen gewissen Verdruss beim tausendjährigen Adel sorgt.

Am unteren Ende der Strandskala befindet sich der Strand des Consorzio, eines Zusammenschlusses venezianischer Hotels. Ängstliches Kleinbürgertum. Man möchte, kann aber nicht. Plastikliegestühle. Und dann gibt es noch die strukturschwachen Problemrandgebiete, die Strände „Zona A“ und „Zona B“, die Plattenbausiedlungen unter den venezianischen Stränden, mit sechs Reihen Badekabinen – von denen der Meeresblick in der ersten Reihe auch bereits 2700 Euro kostet. Popolare, sagt Marisa und zuckt mit den Schultern. Holzkistchen, aus denen kinderreiche Familien quellen, Heerscharen von Großeltern und Gummiwalfischen, Enkeln mit aufblasbaren Drachen, Schaufeln, Miniswimmingpools, Schubkarren. Popolare.

Ohne Sonnenschirm? Obszön!

Es ist Nachmittag. Das Coco fresco! der Kokosnussverkäufer fliegt durch die Luft. Wenn es kühler wird, kehrt in die von der Siesta erschlafften Gesichter wieder Leben zurück. In meiner Capanna wird erst das Aussehen der Politiker diskutiert, dann die Algenblüte. In diesem Jahr hätten sich bereits im Juli die ersten Anzeichen von mucillagine, Algenschleim, bemerkbar gemacht, weiß Nicoletta. Mehr als das empört die Damen jedoch die Vulgarität der Sprache auf den Schildern der Toilettentüren, die die Benutzer zu mehr Sauberkeit auffordern: Urinieren! Defäkieren! Wer sind wir denn? Auch das „Des Bains“ ist nicht mehr das, was es mal war! Es entsteht eine Betroffenheit, die jedoch von einer Partie Bridge aufgefangen wird. Man spielt mit Zigarette im Mundwinkel.

Selbstverständlich gibt es in Venedig auch einen freien Strand. Aber kein Mensch, außer er ist senegalesischer Taschenhändler, holländischer Tourist oder romantisch veranlagt, kommt auf die Idee, sich auf diesen Streifen zu legen. Sich einfach nur in den klassenlosen Sand zu legen, ohne Liegestuhl, Sonnenschirm, Fußwaschung, ist irgendwie obszön. Was man auch daran erkennt, dass sich Exhibitionisten nur am freien Strand zeigen. Zuletzt wurde einer an den Murazzi gesichtet, dem Strand der Außenseiter, einem Wall aus Wellenbrechern, übereinander getürmten Steinen, auf dem vereinzelte Sonnenanbeter wie angespülte Robben liegen – alle erklärte Kritiker der Strandgesellschaft, die sich dem an offiziellen Stränden herrschenden Gruppenzwang entziehen, was in Italien eine seltene Perversion darstellt. Was den Exhibitionisten betrifft, so wusste der „Gazzettino“ zu berichten, dass die beiden belästigten Venezianerinnen trotz des Anblicks des entblößten Geschlechts keineswegs die Geistesgegenwart verloren, sondern die Polizei gerufen hätten, die, in Form von zwei Beamten inkognito, vulgo Badehose, den Exibitionisten verhafteten, der im Übrigen ein Lombarde auf Durchreise war.

Tazio badete. Aschenbach, der ihn aus den Augen verloren hatte, entdeckte seinen Kopf, seinen Arm, mit dem er rudernd ausholte, weit draußen im Meer, denn das Meer mochte flach sein bis weit hinaus.

Gegen Abend spielt man am Strand des „Des Bains“ noch eine Partie Boccia. Die Damen bewegen sich nicht mehr als nötig und werfen die Kugel mit ausgestrecktem Arm. Die Strandwächter rollen die Baldachine auf, klappen die Liegestühle zusammen und rücken die Liegen ordentlich vor jede Capanna. Das Meer färbt sich. Erst türkis, dann violett. Die Damen des „Des Bains“ haben dafür jedoch keinen Blick. Denn um sieben Uhr wird in den Duschen das Wasser abgestellt.

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