Zeitung Heute : Liu Sola, Sängerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Gute Laune.

2. Zu Hause: Die Welt zu vergessen.

3. An traditioneller chinesischer Musik:Dass jeder

Ton ein Mythos sein kann.

4. An Blues, Folk und Jazz: An Blues: die Wahrheit der Gefühle, an Jazz: die Freiheit des Denkens, an Folk: die irdische Energie. Für mich sind sie untrennbar.

5. Beim Singen: Mit meiner Stimme zu denken.

6. Beim Schreiben:Auf meine andere

Gehirnhälfte zu hören.

7. An dem Festival In Transit: Den Tag lang zu tanzen.

8. An Berlin: Dass ich hier jede Musik kaufen kann.

9. An China: Alles Glück und Unglück dieses Landes, das auch in mir geboren wurde.

10. An meinem Leben: Meine Liebe und alle Freunde.

11. Einen Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Keinen Satz sollte man zu häufig hören.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Langeweile.

2. Zu Hause: Dass ich nicht laute Musik hören kann.

3. An traditioneller chinesischer Musik: Dass wir ihren Mythos vergessen, uns nur an die Noten erinnern.

4. Blues, Folk und Jazz: Dass Folk geglättet wurde.

5. An der Mischung verschiedener Musikrichtungen:

East meets West.

6. Beim Singen: Hong Kong-Popsongs.

7. Beim Schreiben: Wenn ich erklärende

Worte brauche.

8. An Berlin: Ich kenne Berlin nicht gut genug,

um etwas daran nicht zu mögen.

9. An China: Zu viele Dinge, weil mir

so viel an China liegt.

10. An meinem Leben: Krank gewesen zu sein.

11. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Niemals!

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