Zeitung Heute : Lob für Chinas Kooperation bei Vogelgrippe

Berlin - Die Weltgesundheitsorganisattion (WHO) hat China gegen den Verdacht in Schutz genommen, im Kampf gegen den neuen Vogelgrippevirus H7N9 Informationen zurückzuhalten. „Die chinesische Seuchenbehörde hat vorbildlich reagiert“, sagt WHO-Sprecher Gregory Härtl. Alle Grippelabore, die mit der WHO zusammenarbeiten, haben von China Proben des Virus H7N9 bekommen – einschließlich Taiwan. Bisher hat das Virus 38 Menschen in Ostchina krank gemacht, zehn von ihnen sind tot. Wissenschaftler in aller Welt versuchen, die Gefährlichkeit von H7N9 einzuschätzen. China hat dafür bereits vor knapp zwei Wochen die Erbgutsequenzen des Erregers veröffentlicht. Erste ausführliche Fallbeschreibungen erschienen am Freitag in medizinischen Fachjournalen. jas

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