Zeitung Heute : Lokführer unter Verdacht

Hordorf - Vor dem Zugunglück in Sachsen-Anhalt hat der Lokführer des Güterzuges möglicherweise ein Haltesignal überfahren. Gegen ihn wird nach einer Zeugenaussage wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in Magdeburg mit. Bei der Kollision mit einem Regionalexpress auf der eingleisigen Strecke in Hordorf kamen am Samstagabend zehn Menschen ums Leben. Zwei Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Der Lokführer des Güterzugs erlitt bei dem Unfall lediglich Prellungen. 13 der 23 Verletzten konnten inzwischen aus den Krankenhäusern entlassen werden. Bei den drei bisher identifizierten Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 63 und 74 Jahren sowie den Lokführer des Regionalexpress. Die Identifizierung der anderen Toten ist schwierig, da die Opfer offenbar keine Ausweispapiere bei sich trugen. dpa

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