MALI : Timbuktu feiert Hollande

Foto: REUTERS

Timbuktu - Drei Wochen nach Beginn des französischen Militäreinsatzes in Mali hat Präsident Francois Hollande dem Land langfristige Unterstützung zugesagt. „Der Kampf ist nicht vorbei“, sagte Hollande am Samstag in Timbuktu bei seinem von der dortigen Bevölkerung umjubelten Besuch. Die Stadt mit ihrem bedrohten Weltkulturerbe war vor einer Woche befreit worden. Frankreich werde Mali zur Seite stehen, bis das Land seine vollständige Souveränität zurückgewonnen habe, sagte Hollande. Den Franzosen ist es, die Islamisten aus den drei größten Städten im Norden zu verdrängen. Laut Hollande soll der französisch-malische Einsatz in eine UN-Militäraktion unter afrikanischer Führung übergehen. Bisher befinden sich etwa 3500 französische Soldaten in Mali. Deutschland will rund 40 Militärausbilder nach Mali schicken, kündigte Verteidigungsminister Thomas de Maizière an. rtr

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