Zeitung Heute : Margarethe von Trotta, Filmregisseurin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Auf Wasser blicken. Fluss, See, Meer. Am liebsten auf einen Fluss.

2. Zu Hause: Sein und ein bisschen bleiben.

3. Im Kino: Zwei Farben. Schwarz und Weiß.

4. Beim Drehen: Überrascht zu werden.

5. An Regie: Alles, auch das Lästige.

6. Am deutschen Film: Das Provinzielle.

7. An Deutschland: Den Rhein.

8. An Frauen: Furchtlosigkeit.

9. An Männern: „Amor Mundi“.

10. An meinem Leben: Dass ich manchmal etwas finde, das ich nicht gesucht habe.

11. Ansonsten: Zeitungen lesen in meinem Café um die Ecke (Tour d’Auvergne).

12. Einen Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Good luck.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Den Geruch kalter

Zigarettenasche.

2. Zu Hause: Die falschen Stimmen zu hören.

3. Im Kino: Zuschauer, die neben mir Popcorn essen.

4. Beim Drehen: Mitarbeiter, die besser Büroangestellte geworden wären.

5. An Regie: Zu wenig Zeit zum Proben zu haben.

6. Am deutschen Film: Das Provinzielle.

7. An Deutschland: Verdrießliche Gesichter.

8. An Frauen: Neid.

9. An Männern: Großspurigkeit.

10. An meinem Leben: Dass ich so vieles nicht mehr werden kann.

11. Ansonsten: Das Gefühl von Vergeblichkeit.

12. Einen Satz, den ich nie wieder hören möchte: Sie, als emanzipierte Frau, sollten doch ... könnten doch ...

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