Zeitung Heute : Marlene geht nach Hollywood

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Trocken statt nass

Die Firma Remington bringt im März den ersten Elektrorasierer auf den Markt. Der Apparat, den Jacob Schick entwickelte, setzt sich aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch: Gegenüber der Nassrasur war die neue Technik einfach noch zu teuer.

Hoch gebaut

Am ersten Mai weiht Präsident Herbert Hoover das Empire State Building ein: Mit 381 Metern und 102 Stockwerken ist es damals das höchste Gebäude der Welt, ein Titel, den der Turm bis zum Jahr 1972 behält.

Zuckmayers Hauptmann

Die Komödie „Der Hauptmann von Köpenick“ feiert am 5. März in Berlin Premiere. Die sozialkritische Satire ist der größte Erfolg des Autors Carl Zuckmayer. Das NSDAP-Organ „Völkischer Beobachter“ diffamiert das Stück jedoch als „Rinnsteinliteratur eines Halbjuden“, Ende der 30er Jahre flieht Zuckmayer vor den Nazis in die USA.

Alfons XIII. geht ins Exil

Die Republikaner erreichen Mitte April bei den Gemeindewahlen in Spanien 40 Prozent der Stimmen. König Alfons XIII. geht nach Frankreich ins Exil, die Zweite Republik wird ausgerufen.

Knapp vorbei

Bei der Oscar-Verleihung geht Marlene Dietrich leer aus: Für ihre erste Hollywoodrolle in Josef von Sternbergs Film „Marokko“ (rechts im Bild an der Seite von Gary Cooper) war sie als beste Hauptdarstellerin nominiert worden. Bis heute ist die Dietrich die einzige deutsche Schauspielerin, die für den Oscar nominiert wurde.

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