Zeitung Heute : Martin Cruz Smith, Schriftsteller

Befragt von Christian Tretbar

WAS ICH MAG

1. An Nächten: Dass sie dramatischer sind als Tage.

2. An Moskau: Die Stadt hat etwas Konspiratives und sie wirft dunkle Schatten.

3. An Havanna: Die Musik, die Offenheit und den Charme des Wandels.

4. An John le Carré: Seine leidenschaftliche

Schreibweise und sein gekonntes Zusammenspiel aus Spionage und Bürokratie.

5. An Barack Obama: Seinen Instinkt, seine Intelligenz und seine Botschaft: Wandel! Und vor allem, dass er mehr „wir“ statt „ich“ sagt.

6. An Hillary Clinton: Ihre Fähigkeit, unter Druck zu punkten. Sie wäre eine gute Mechanikerin für das Auto USA, aber Obama würde ihm Flügel verleihen.

7. An John McCain: Dass er ein sehr offener Typ ist und sich gegen die Folter ausgesprochen hat.

8. An San Francisco: Dass es die schönste Stadt

der Welt ist.

WAS ICH NICHT MAG

1. An Nächten: Albträume.

2. An Moskau: Die Verwestlichung und die vielen neuen Boutiquen.

3. An Havanna: Die Bürokratie und mit ihr die

Offiziellen im Land.

4. An John le Carré: Das Britisch-Herbe an

seinen Büchern.

5. An Barack Obama: Das fällt schwer. Er scheint alles richtig zu machen im Moment. Nur seine Reden

ermüden mich allmählich.

6. An Hillary Clinton: Sie sagt zu oft „ich“ statt „wir“. Ich habe Bill immer unterstützt, aber wir sind mit den Clintons jetzt durch.

7. An John McCain: Dass er nicht die richtigen Lehren und Konsequenzen aus dem Vietnamkrieg

gezogen hat.

8. An San Francisco: Dass viele hier zu sehr von sich selbst überzeugt sind.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar