Zeitung Heute : Mazda: Erstmals ein Off-Roader in der Modellpalette

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Jetzt können auch die Mazda-Händler ein Angebot machen, wenn sie nach einem Off-Roader gefragt werden. Denn neuestes Produkt der Mazda-Palette, das bei der aaa 2000 Deutschlandpremiere feiert, ist der Off-Roader Tribute. Er gehört kompakten Vertretern seiner Klassen, denn in der Länge misst er knapp 4,40 Meter, in der Breite 1,80 Meter und in der Höhe 1,71 Meter. Bei einem Radstand von 2,62 Meter bietet der Fünftürer fünf Personen Platz.

Zwei Motoren stehen zur Wahl. 91 kW (124 PS) leistet ein Zweiliter-Vierventiler, der 175 Nm bei 4500/min liefert und maximal 169 km/h erlaubt. Sehr viel kräftiger ist der 3.0-Liter-V6 mit 145 kW (198 PS), dessen höchstes Drehmoment bei 265 Nm bei 4750/min liegt. Wenn auch der Tribute auf den ersten Blick aussieht wie ein Allradler - er ist es nicht in allen Varianten. Denn als Einstiegsmodell gibt es ihn in der Ausstattungsstufe Comfort auch mit nur zwei angetriebenen Rädern als Fronttriebler für 35 890 DM. Mit Allradantrieb kostet der 2.0 Comfort 39 560 DM. Dieser Allradantrieb ist so ausgelegt, dass er permanent zur Verfügung steht. Unter normalen Fahrbahnbedingungen rollt der Tribute als Fronttriebler. Sobald die Vorderräder nicht mehr genügend Traktion haben, schaltet sich der Allradantrieb automatisch zu bis zu einer Kraftverteilung von jeweils 50 Prozent auf jede Antriebsachse. Wer will, kann aber den Allradantrieb auch mit einer Schalterbewegung gezielt aktivieren. Geschaltet wird mit einem Fünfganggetriebe und beim bis zu 190 km/h schnellen Spitzenmodell 3.0 V6, das für einen Preis von 53 990 DM angeboten wird, mit einer Viergang-Automatik mit als Overdrive ausgelegtem vierten Gang. Optisch gibt sich der Tribute betont zivil und innen herrscht Personenwagenatmosphäre. Und einem flotten Personenwagen entspricht auch der Fahrkomfort. Dennoch macht er, vor allem als Allradler, auch abseits befestigter Straßen eine sehr gute Figur. Zwischen 368 und 842 Liter lassen sich im variablen Tribute-Gepäckraum unterbringen.

Gleich nebenan bei Ford entdeckt man einen ebenfalls neuen Geländewagen, der schon auf den ersten Blick verblüffende Ähnlichkeit mit dem Mazda Tribute zeigt - den neuen Maverick. Sieht man unters Blech und vergleicht Daten und Dimensionen, dann erkennt man schnell, dass der neue Maverick und der Mazda Tribute Schwestermodelle sind, die technisch indentisch sind und sich nur im jeweiligen Markendesign unterscheiden. Ähnlich war es bei der ersten Maverick-Generation, die ein Schwestermodell des Nissan Terrano II war. Als die Kooperation mit Nissan beendet wurde, entschied man sich für eine ähnliche Lösung unterm Konzerndach - Mazda gehört zu Ford. Gebaut wird der neue Maverick, den es allerdings nur als Allradler gibt, im amerikanischen Ford-Werk in Kansas und im japanischen Mazda-Werk Hofu.

Abgerundet wird das Allradler-Angebot bei Ford durch die neue Generation des Explorer mit neuer Karosserie und 50 Millimeter größerem Radstand. Sie kann neben den Benzinern 4.0-V6 mit 150 kW (204 PS) und 4.6-V8 mit 169 kW (230 PS) nun auch mit 2,5-l-Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzung und 105 kW (140 PS) ausgerüstet werden. Mamaximales Ladevolumen sind 2500 l.

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