Zeitung Heute : Mehr als in anderen Branchen hat sich wirtschaftliche Situation verbessert

Die deutsche Rundfunkwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Während die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft im Jahr 1998 nur um 0,2 Prozent zunahm, stieg sie beim Rundfunk um 1,6 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Ende 1998 waren im Rundfunk 40 625 Erwerbstätige beschäftigt, mehr als 30 000 im öffentlich-rechtlichen Sektor, knapp 6500 bei privaten TV-Veranstaltern und gut 4000 bei privaten Hörfunkunternehmen. Die Zahl der freien Mitarbeiter lag im privaten Rundfunk bei knapp 7500, bei öffentlich-rechtlichen Anstalten bei 14 690. Die Gesamteinnahmen im Funk-Bereich betrugen 23,8 Milliarden Mark für 1998. Der Zuwachs gegenüber 1997 lag bei vier Prozent. Die wirtschaftliche Situation, so das DIW, habe sich bei den privaten Anbietern verbessert. Das Bild ist jedoch differenziert. Während die sechs nationalen TV-Vollprogramme deutliche Gewinne verbuchten, schnitten Pay-TV-, Sparten- und Ballungsraumsender schwächer ab.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben