Zeitung Heute : MEHR FEHLTAGE

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Die Deutschen werden wieder etwas häufiger krank. 2007 haben sich

46 Prozent mindestens einmal krank gemeldet, zeigt der am Dienstag veröffentlichte Gesundheitsreport der

Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Im Jahr zuvor waren es nur 44 Prozent. Ausgewertet wurden die Krankschreibungen von 2,6 Millionen erwerbstätigen Mitgliedern der Krankenkasse. Ein DAK-Versicherter war demnach 2007 im Schnitt 11,5 Tage krankgemeldet. Andere Krankenkassen bestätigen diesen Trend. DAK-Chef Herbert Rebscher sagte, es gebe aber keinen Beleg, dass die Beschäftigten öfter blaumachten. Im Gegenteil: Hauptursache für den steigenden Krankenstand seien offenbar eine Erkältungswelle und Magen-Darm-Infektionen im vergangenen Jahr gewesen. Noch immer gebe es in Deutschland einen „historisch niedrigen Krankenstand“. Diese Zahlen würden als „Sockelkrankenstand“ kaum noch im größeren Umfang sinken. Der Krankenstand in den neuen Ländern liegt deutlich über dem im Westen. Ein Grund dafür ist laut DAK, dass Ostdeutsche bei leichten Erkrankungen ihre Krankmeldung gewissenhafter bei der Kasse einreichen. Westdeutsche gehen außerdem oft erst nach drei Tagen zum Arzt. Hinzu kommt, dass im

Osten mehr Beschäftigte in Branchen arbeiten, die generell mehr Kranke

verzeichnen. hah

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