Zeitung Heute : Mein Strauß

Dieser Mann hat Bayern geprägt wie kaum ein Zweiter. Wer war FJS? Zum 15. Todestag: Begegnungen mit Helmut Kohl, Edmund Stoiber, Oskar Lafontaine, Peter Gauweiler, den Strauß-Kindern – und Egon Krenz. / Von M. Walid Nakschbandi

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Es ist der 3. Oktober 1988. Ich bin Schüler der Oberstufe des Solinger Gymnasiums und stehe kurz vor meinem Abitur. Die vierte Stunde ist zu Ende: Mathematik mit Frau Busch – ein Horror. Die zweite große Pause nehme ich noch mit. Danach schnell zum Café Kummer, um die freie fünfte Stunde für die Vorbereitung auf den Geschichtsunterricht mit Herrn Krips zu nutzen. In meinem bunten Käfer, von meinen Schulfreunden wegen meiner Abstammung liebevoll „der afghanische Teppich“ genannt, höre ich wie immer auf 94,8 Popmusik und die frechen Sprüche der Moderatoren von SWF3. Kurz vor dem Einbiegen in die Kölner Straße, die Eilmeldung: Franz Josef Strauß ist tot. Irgendwie trifft mich das, obwohl ich, wie viele junge Menschen, kein erklärter StraußAnhänger bin. Aber ich hatte ein Faible für ihn, und das hat mit meiner Biografie und seinem Protest in einer Sache zu tun, die mein Leben bis heute prägt. Strauß hatte gegen den Einmarsch der Russen in Afghanistan protestiert. Das hat mir, der Hals über Kopf seine Heimat Afghanistan und seine Eltern verlassen musste, sehr gefallen.

Wieder zurück im Klassenraum beginnt der Unterricht. Ich stehe auf und frage Herrn Krips, ob wir nicht eine Gedenkminute für Franz Josef Strauß einlegen müssten, der sei nämlich gerade gestorben und irgendwie doch ein bedeutender Politiker gewesen. Herr Krips ist verunsichert, einige Klassenkameraden kichern und denken, der spinnt doch, eine Gedenkminute für Strauß, das fehlt ja gerade noch. Zögerlich stimmt mein Geschichtslehrer zu. Er merkt, dass ich es ernst meine.

15 Jahre später sitze ich in meinem Büro im ehemaligen Ost-Berlin und beschäftige mich wieder mit Franz Josef Strauß. Der Strauß-Enkel Stoiber hat bei der Landtagswahl 60,1 Prozent geholt und der Tagesspiegel meldet: „Stoiber überflügelt Strauß.“ 15 Jahre nach dem Tod von Franz Josef Strauß arbeite ich an einer Filmdokumentation über den Übervater der CSU. Mich interessiert vor allem, was Strauß zur deutschen Einheit beigetragen hat und was er, dessen Leben von vielen Vorwürfen und Beschuldigungen begleitet wurde, wirklich für ein Mensch war. Freunde und Mitarbeiter mahnen mich, doch den „Amigo Strauß“ nicht aus dem Blick zu verlieren. Auch der Chefredakteur einer angesehenen Zeitung, ein Freund, fragt besorgt, der Film werde doch hoffentlich recht kritisch werden? Meine 20-jährige Nichte, eine geborene Revoluzzerin, ist empört, als ich ihr erzähle, dass ich an einem Film über Strauß arbeite. „Wie kann man über einen so üblen Nationalisten einen Film machen?“

Mein Thema ist Franz Josef Strauß und seine Rolle in der deutschen Frage. Strauß ist auch 15 Jahre nach seinem Tod offensichtlich immer noch ein Buhmann. Wie anders ist es zu erklären, dass zu Beginn der Recherchen unsere gepiercte Buchverkäuferin mich verächtlich mustert, als ich sie nach Literatur über Strauß frage. „Da kann ich nicht helfen.“

Über Ebay beschafft eine Mitarbeiterin einen ganzen Stapel Strauß-Bücher, sogar gut erhaltene Bildbände sind dabei. In einem finde ich eine Autogrammkarte mit Originalunterschrift des verstorbenen Bayern-Premiers. Im Archiv des Bayerischen Rundfunks, für den ich den Film produziere, geht mir die bezaubernde Archivarin hilfreich zur Hand, nachdem sie mir mitleidig die große Menge des Strauß-Filmmaterials gezeigt hat. Auch in der Hanns-Seidel-Stiftung werde ich vom Vorsitzenden und der Archivleiterin freundlich empfangen. Während Frau Dr. Höpfinger mich auf die Richtlinien im Umgang mit dem Material aufmerksam macht, erzählt Herr Dr. Bayer zahlreiche Anekdoten von Franz Josef Strauß, dem er vor langer Zeit als Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium gedient hat. Da ist zum Beispiel die Sache mit dem neuen Münchner Flughafen, gegen dessen Bau lange Jahre protestiert wurde. Dr. Bayer erinnert sich, wie Strauß eine Bürgerveranstaltung nach der nächsten besucht und gegen die Widerstände angekämpft habe. Sicher hatte Strauß die wirtschaftlichen Interessen Bayerns im Sinn, aber trotzdem geht mir die Frage nicht aus dem Kopf, welcher Politiker sich heute noch engagiert für eine Sache einsetzen würde – auch wenn er die Mehrheit seiner Wähler zunächst gegen sich hat.

Man bringt mich in die Ebene U1, dort im Keller lagert der Nachlass des Bayerischen Ministerpräsidenten und langjährigen CSU-Vorsitzenden. Der Archivar, Herr Dr. Bruegmann, sieht genauso aus, wie man sich Professoren vorstellt. Der Mann ist streng und effektiver als jedes Nachschlagewerk. Dr. Bruegmann zeigt mir die vorbereiteten Materialien. Die Arbeit in beiden Archiven läuft prächtig, wir graben viele interessante und wenig bekannte Dokumente aus. Wir entdecken zum Beispiel die von Strauß handschriftlich verfasste Tagesordnung für die Verhandlungen um den Milliardenkredit für die DDR: DIN-A-5-Ringbücher, auf denen er mit blauer Schrift notiert hat, zu welchem Zeitpunkt er den damaligen Bundeskanzler Kohl informieren wird – und mit welcher Taktik er ihn überzeugen wollte, dem Kredit zuzustimmen.

In der Hanns-Seidel-Stiftung finden wir, mein Co-Autor, Jörg Hafkemeyer und ich, auch Gegenstände und Dokumente aus vergangenen Tagen: Medaillen, Briefe, Auszeichnungen, persönliche Aufzeichnungen, Zeitungsausschnitte, unzählige Karikaturen, Fotos, Aufkleber und Plakate, viele Plakate.

Eintauchen in eine andere Welt. Jörg Hafkemeyer sichtet die „laufenden Bilder“ im Fernseharchiv des Bayerischen Rundfunks. Als wir uns Ausschnitte ansehen, fällt uns auf, wie talentiert, geistreich, redegewandt, glaubwürdig und auch gebildet die Politiker im Deutschland der 50er, 60er, 70er Jahre waren: der intelligente Helmut Schmidt, der visionäre Willy Brandt, die meisterlichen Redner Herbert Wehner und Franz Josef Strauß. Wehleidig schauen wir beide uns an und sind uns einig, dass die heutigen Figuren der politischen Klasse die Republik langweilen mit ihrem floskelhaften Herunterbeten des Tausend-Mal-Gehörten. Die Gespräche mit den Zeitzeugen, den Mitarbeitern von Strauß, seinen politischen Gegnern und Freunden sind jedenfalls lehrreicher als viele Stunden im Geschichtsunterricht. Man erzählt uns zum Beispiel, wie hinter geschlossenen Türen um den DDR-Milliardenkredit verhandelt wurde. Der DDR-Führung war es außerordentlich wichtig, dass in der Öffentlichkeit nie von den Gegenleistungen gesprochen würde, etwa zukünftige Auslieferungen von Inhaftierten oder den Abbau der Selbstschussanlagen oder Minenfelder. Wir können alles besprechen, haben die Machthaber zu Strauß wieder und wieder gesagt, aber öffentlich dürfe davon nie die Rede sein.

Helmut Kohl ist, so will es der Zufall, unser erster Gesprächspartner. Der Mann, mit dem meine Generation groß und sozialisiert wurde, ist eine imposante Gestalt – bestens informiert und während unseres Interviews von ausgesprochener Freundlichkeit, interessiert und exzellent gelaunt. Über seinen „Männerfreund“ Strauß hat er viel zu erzählen, mit durchaus kritischen Untertönen, auch sich selbst gegenüber. Franz Josef Strauß sei nicht morgens aufgestanden und habe zuerst einmal seine Gegner gezählt, erzählt Kohl, er habe einfach immer deutlich seine Meinung gesagt und so gut wie nie Rücksichten genommen. Helmut Kohl ist davon offenkundig beeindruckt, er beschreibt Strauß als einen Kerl, der nie Furcht hatte, seine politische Überzeugung, seine Meinung, auch wenn sie auf den ersten Blick noch so ausgefallen gewesen sein mag, mehr als deutlich kund zu tun. „Da kannte er nichts.“

Der Autonarr Strauß den Lenker fest in der Hand und die Richtung noch fester im Blick, sagt Helmut Kohl. Er erzählt, dass Strauß ein exzellenter Fahrer gewesen sei. Wenn beide gemeinsam unterwegs waren, sagt der Altkanzler, hat Strauß immer darauf bestanden, am Steuer zu sitzen. Und Kohl erinnert, dass Strauß in solchen Situationen, wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn brausten, zu sagen pflegte: Der Motor ist dazu da, immer in Anspruch genommen zu werden.“

Dann: Theo Waigel, der präzise Interviewpartner. Er, der über mehrere Jahre die bayerische Fahne in Bonn hochhalten musste. Das war, so lässt er uns wissen, keine einfache Aufgabe, auf Strauß zu hören, aber Kohl und Genscher nicht zu verprellen. Oft habe Strauß ihn angerufen, wenn es um irgendwelche Entscheidungen ging, egal in welchem Ministerium und in der für ihn typischen Mischung aus Befehl und Charme gesagt: Das musst du durchsetzen! Waigel, der damals zwischen zwei Fronten kämpfte, war so ein enger Mitarbeiter – aber nie ein enger persönlicher Freund von Strauß. Und doch berichtet Waigel, wie sein Chef bei einem Moskau-Besuch Ende der 80er Jahre hinter verschlossenen Türen mit dem damaligen KPdSU-Chef Michael Gorbatschow deutlichst diskutiert und Tacheles geredet habe, wenn man über die Zukunft Deutschlands debattierte.

Als die Zusage für ein Interview von Egon Krenz, dem letzten Staatschef der DDR, kommt, sind meine Ost-Kolleginnen in der Redaktion in heller Aufregung, manche vielleicht aus alter Anhänglichkeit, andere sind abweisend und verstört, als der Freigänger des Plötzenseer Gefängnisses in der Redaktion erscheint, um das Gespräch über Strauß zu führen. Krenz kann sich offensichtlich genau an alle Daten, Tage sogar an Randnotizen bei Randbegegnungen erinnern. Über Strauß reden wir mehr als eine Stunde – ich bin erstaunt, wie positiv er die Rolle des bayerischen Politikers beim „Einfädeln“ des Milliardenkredits an die DDR und die Beziehung der so ungleichen Männer Strauß und Honecker bewertet. Krenz, der nun seit über vier Jahren in Haft sitzt, redet nicht nur über Strauß, sondern auch ausgiebig über den 9. November 1989 und darüber, dass an diesem Deutschen Schicksalstag kein einziger Schuss gefallen ist. Überhaupt ist der Untergang der DDR, der jähe Fall der Mauer, das Zusammenleben von Ost und West sein immerwährendes Thema, von dem er nicht loskommt. Und zum Abschied dann der Satz: „Wenn Franz Josef Strauß noch leben würde, wären wir mit der Deutschen Einheit wesentlich weiter.“ Wie das? „Weil Franz Josef Strauß im Osten ein Hoffnungsträger war und Glaubwürdigkeit besaß – auch wenn er klar auf der anderen Seite stand.“

Wir führen Gespräche mit engen Vertrauten. Etwa mit Manfred Frühauf, von 1976 bis 1988 Büroleiter von Franz Josef Strauß in Bonn, der sich erinnert, wie Strauß – trotz seines langen Arbeitstages – Mitarbeiter oft zu Hause besucht habe, wenn sie krank waren. Genauso konnte er auch gnadenlos sein, wenn er merkte, dass sie nicht richtig vorbereitet waren. Inhaltliche Schwächen konnte man sich bei Strauß nicht leisten, sagt sein Büroleiter.

Oder auch Karl Dersch, dem wohl engsten Freund von Strauß, der mit Würgen in der Stimme und Tränen in den Augen sagt, dass er IHN bis heute zutiefst vermisst.

Die Kinder von Strauß machen bei unseren Gesprächen in der Beurteilung des berühmten Vaters auf mich den Eindruck von erstaunlicher Differenziertheit. Einerseits loben sie seinen Ersatz nach dem Tod seiner Frau. Er habe mit allen Mitteln versucht, nicht nur Vater zu sein, sondern ihnen irgendwie die Mutter zu ersetzen. Auch hier das Bild von Strauß als fürsorglicher Charakter, der zwar nach außen poltrig war und mit wirklich allen Wassern gewaschen, der sich aber um Menschen, die ihm nahe standen, kümmerte. War eines der Kinder krank, ließ er Termine verschieben.

Andererseits merken sie an, was auch Helmut Kohl formuliert: Ab und zu wäre es für seine Politik sicher besser gewesen, taktisch vorzugehen, auch mal nichts zu sagen. Sie erzählen von den Wochenenden im Hause Strauß, und wie der Vater trotz aller Nähe zu ihnen nie von der Politik lassen konnte. Oft saß er an Wochenenden im obersten Stock, in seinem Arbeitszimmer, vor sich 15 bis 20 Pilotenkoffer mit Akten, die er abarbeitete. Sonntags holte sie sein Chauffeur ab und brachte sie zurück in die Staatskanzlei.

Glücklich bin ich, als ich erfahre, daß Franz Georg Strauß, der jüngere Sohn, uns private Filmaufnahmen von Reisen durch Albanien und Jugoslawien zur Verfügung stellt. Wir sehen Strauß während einer Bootsfahrt in Jugoslawien, entspannt sitzt er da, die Politik scheinbar ganz weit weg. Wir sehen ihn im Jeep als Fahrer, da wirkt er ganz wie der leidenschaftliche Jäger, der er war. Und wir beobachten ihn, wie er mit seinen Kindern Albanien besucht, zu Zeiten schrecklichster Diktatur. Auch hier: Bei Strauß gab es keine Trennung zwischen privatem und politischem Leben.

Wir treffen auch die anderen, jene Politiker, die ihm weit weniger nahe standen. Und ob Hans Jochen Vogel oder Heiner Geißler: Sie nehmen sich gerne die Zeit. Geißler, der von Strauß einst „als ungemachtes Bett“ bezeichnet wurde, zeichnet ein präzises Bild seines Kollegen: Zunächst einmal ein überzeugter Anti-Kommunist, der die Notwendigkeit sah, mit der DDR zu sprechen, ohne der DDR zu helfen. Aber eben auch ein Machtmensch, der in seinen zahlreichen Gesprächen mit Diktatoren nie das heikle Thema Menschenrechtspolitik ansprach. Blüm und er, sagt Geißler, hätten sich eins ums andere Mal über Strauß aufgeregt, wenn er solche Fragen ausgelassen hat. Geißler fügt hinzu: Diese Seite der Strauß’schen Politik sei bis heute nicht richtig.

Beim Thema Strauß gehen viele Türen auf, und natürlich öffnet Edmund Stoiber seine gerne, auch wenn er bei unserem Termin noch mitten im Bayerischen Wahlkampf steckt. Er erscheint dennoch pünktlich und bestens vorbereitet zum vereinbarten Gesprächstermin, schwärmt von den Vorzügen seines politischen Ziehvaters. Stoiber hat Strauß über Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen, als Generalsekretär, Innenmninister, Chef der Staatskanzlei gedient – und sich einiges von ihm abgeschaut, zum Beispiel seine akribische Vorbereitung.

Der andere Ziehsohn, Peter Gauweiler, hilft uns als eine Art Navigator für den Film. Mit ihm habe ich etliche Stunden verbracht bei der Suche nach Informationen. Er hat die letzten Lebensjahre von Strauß hautnah miterlebt. Franz Josef Strauß war für Peter Gauweiler eine Vaterfigur.

Als damaliger Staatsekretär im Bayerischen Innenministerium war Gauweiler nach dem Tod von Strauß für die Organisation der Trauerfeier zuständig. Er erzählt von dem Moment, als er am Sarg stand und sich ein letztes Mal verabschiedete. Salutiert hat er da. Warum? Immer, sagt Gauweiler, wenn Strauß und er sich gesehen haben, haben sie sich so gegrüßt.

Zwei Monate lang intensive, tägliche Beschäftigung mit einem Mann, den viele 1980 im Wahlkampf „stoppen“ wollten. 44,2 Prozent holte Franz Josef Strauß damals für die CDU/CSU, Helmut Schmidt nur 41,2 Prozent für die Sozialdemokratie. Doch er blieb Bundeskanzler, da er in der FDP einen Koalitionspartner hatte. Ich lerne viel in diesen Wochen über Deutschland und die Geschichte dieses Landes. Über Franz Josef Strauß und seine Heimat Bayern und über das, was er geleistet hat, über seine hellen und dunklen Seiten – und von seinen Erfolgen, von denen seine Nachfolger zehrten und zehren. Laptop und Lederhose ist ein Spruch von Stoiber – aber eine Erfindung von Franz Josef Strauß.

Als ich jungen Kollegen eine Rohfassung des Films zeige, sind sie erstaunt, wie aufregend politisch die Zeiten damals waren, als Strauß von Bayern aus Bonn regierte und wie intellektuell scharf und niveauvoll die politischen Debatten geführt wurden. Strauß war einer der Besten in der Zunft der Klugen und Gebildeten. Er gestaltete Politik aus Überzeugung. Er lebte für die Politik und ging darin leidenschaftlich auf – mit allen Konsequenzen. Und wir werden es nicht verschweigen: Er vergaß darüber nicht das fröhliche Leben. Er hatte einfach Format. Das fehlt uns heute in der Politik.

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