Zeitung Heute : MELDUNGEN

Top-Noten für Chemiker

der Freien Universität

In einer vom Wissenschaftsrat in Auftrag gegebenen Pilotstudie zu den Forschungsleistungen deutscher Institute im Fach Chemie ist die Freie Universität herausragend bewertet worden. Bei der Nachwuchsförderung und der Effizienz ihrer Leistung bescheinigten die Gutachter den Chemikern an der Freien Universität ein „exzellent“. In Forschungsqualität, Effektivität, Transferleistung und Wissensverbreitung erhielt das Fach die Noten „sehr gut“ bis „gut“. Damit liegt die chemische Forschung an der Freien Universität qualitativ weit über dem Durchschnitt der 77 bewerteten Einrichtungen. Untersucht wurden Chemische Institute an 57 Universitäten und 20 Einrichtungen. Die Prüfer bewerteten nicht nur die Einrichtung als Ganzes nach sechs Kriterien, sondern auch die einzelnen Forschungseinheiten an den Instituten. Auch hier schnitt die Freie Universität hervorragend ab. Insgesamt arbeiten 63 Prozent der leitenden Wissenschaftler im Fachgebiet Chemie der Freien Universität in Forschungseinheiten, die als „sehr gut“ bewertet wurden, 37 Prozent in Einheiten mit der Note „gut“.chb

DFG genehmigt

neues Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein von der Freien Universität beantragtes Graduiertenkolleg zum Thema „Schriftbildlichkeit“ bewilligt. Im Mittelpunkt steht ein weit gefasstes Verständnis von Schrift und Schriftlichkeit: Alphabetische und nichtalphabetische Notationen sollen weniger als Medium zum Aufzeichnen mündlicher Sprachen untersucht werden, als Vielmehr im Hinblick auf deren ikonographisches Potenzial. Ziel ist es zu untersuchen, über welche explorative und kreative Leistungsfähigkeit Schriften verfügen. In dem Graduiertenkolleg erhalten Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, zu empirischen und theoretischen Aspekten von Schrift auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. An dem für viereinhalb Jahre bewilligten Kolleg sind Forscher aus 13 Disziplinen und zahlreichen Institutionen der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg beteiligt. Es nimmt im Herbst dieses Jahres seine Arbeit auf. Sprecherin ist Professor Sybille Krämer vom Institut für Philosophie der Freien Universität.cwe

Neues deutsch-französisches Forschungsprojekt bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Agence nationale de la recherche unterstützen eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Historikern und Theologen der Freien Universität und der Université de Limoges. Das deutsch-französische Forschungsprojekt „Produktivität einer Krise: Die Regierungszeit Ludwigs des Frommen (814- 840) und die Transformation des karolingischen Imperiums“ wird von Professor Stefan Esders (Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität) und Professor Philippe Depreux (Université de Limoges) geleitet. Die internationale Forschergruppe setzt sich aus Historikern und Theologen verschiedener Hochschulen der beiden Länder sowie Historikern aus Österreich und den Niederlanden zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Agence nationale de la recherche (ANR) unterstützen das Forschungsprojekt, das für drei Jahre bewilligt wurde, mit rund 600 000 Euro. Untersucht wird die folgenreiche Krisenzeit des karolingischen Reiches unter den Nachfolgern Karls des Großen in den Jahren nach 828/829.cbo

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