Zeitung Heute : Meret Becker, Schauspielerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Zeit und Frühling vorm Fenster.

2. Zu Hause: Die vielen schönen Details.

3. An meinem Leben: Wenn's grad schön ist. Alles, das Leben an sich.

4. An Frauen: Klugheit und Anmut.

5. An Männern: Den trockenen Witz.

6. An Familie: Geschichten.

7. An der Schauspielerei: Dass man alles sein könnte.

8. Am Gesang: Selbstvergessenheit und Hingabe.

9. An Berlin: Den Landwehrkanal, die Originale, und Wörter wie Katzenkopp oder olle Flitzpiepe.

10. An Deutschland: Sprache, Brot, Daunendecken.

11. Ansonsten: Fisch.

12. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Meret, Sie...“ (wobei Meret richtig ausgesprochen wird: „Merret“)

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Den Wecker. Das schlechte

Gewissen, wenn man sich am Vorabend daneben

benommen hat.

2. Zu Hause: Aufräumen und Reparaturarbeiten.

3. An meinem Leben: Stagnieren und die davon

rasende Zeit.

4. An Frauen: Boshaftigkeit und Dummheit.

5. An Männern: Schlechte Manieren und

Selbstüberschätzung.

6. An Familie: Verantwortung.

7. An der Schauspielerei: Dass jede Bewegung registriert und beurteilt wird. Und Desillusionierendes.

8. An mir: Viel.

9. Ansonsten: Tiramisu.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Frau Becker, Sie...“

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