Zeitung Heute : Mieterverein rügt zu hohe Forderungen

Der Tagesspiegel

Der Berliner Mieterverein hat die Wohnungsbaugesellschaft Hohenschönhausen (HoWoGe) aufgefordert, Mieterhöhungen zurückzunehmen. Das städtische Unternehmen verlangt von 346 Haushalten an der Rummelsburger Straße Mieten, die zum Teil deutlich über dem Mietspiegel liegen. Zur Begründung wurden höhere Mieten von Vergleichswohnungen angeführt. Mieterverein-Hauptgeschäftsführer Hartmann Vetter warf der HoWoGe vor, es habe die Mieter über die Rechtslage getäuscht. HoWoGe-Prokurist Michael Wagner bezeichnete die Mieterhöhungen dagegen als legitim. Da der Mietspiegel anderswo keine höheren Mieten zulasse, müsse man angesichts des entspannten Wohnungsmarktes gerade in „nachgefragten Lagen“ alle Möglichkeiten aussschöpfen. Rund 40 Prozent der Mieter hätten zugestimmt. Im übrigen verfüge das Unternehmen insgesamt über rund 48 000 Wohnungen, für die der Mietspiegel gelte. C. v. L.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben