Zeitung Heute : MIKADO AG

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Computerprobleme, Programme, die sich nicht installieren lassen, Serverfehler – darum brauchen sich 25 Berliner Schulen keine Sorgen zu machen. Sie werden von Auszubildenden der Berliner IT-Firma Mikado betreut – im Rahmen des „100-Schulen-Programms“. In den nächsten drei Jahren sollen weitere 90 Schulen von Auszubildenden betreut werden.

„Mikado junior“ nennt sich der Firmenzweig, der von Sponsoren finanziert wird. Die Spenden sichern beides: die Ausbildungsplätze des Berliner IT-Diensleisters und das Projekt selbst. Zum Start des neuen Programms spendeten die Investitionsbank Berlin und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammen 10 000 Euro. Zur Ausstattung steuerte die KfW 150 Flachbildschirme bei, die AOK spendierte 1000 PCs. Mit diesen Computern können mehr als 60 Berliner Schulen modernisiert werden.

Die Mikado-Auszubildenden, künftige Fachinformatiker für Systemintegration, betreuen die Schulen nach einer bestimmten Zeit selbstständig, bauen PCs auf und kümmern sich um die Fehlerbeseitigung. „Sie sammeln in den Schulen Kundenerfahrungen, stärken also soziale und Kommunikationsfähigkeiten“, sagt Ausbildungsleiter Jürgen Heilmann. Technisches Interesse besäßen ja alle, aber beim kundengerechten Auftreten und Erklären technischer Sachverhalte hapere es häufig. „Mikado junior“ bietet den Schulen jeweils 50 Stunden Betreuung, damit sind sie etwa ein Jahr versorgt. gar

Mehr unter www.mikado.de

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