Zeitung Heute : Millionenschaden durch Kunstraub

Zürich - Vier Gemälde mit einem geschätzten Wert von rund 113 Millionen Euro sind in der Schweiz gestohlen worden. Beim bislang größten Kunstraub in Europa sind am Sonntagnachmittag in Zürich, wie die Polizei erst am Montag mitteilte, drei maskierte Männer mit gezogenen Waffen in die Sammlung E. G. Bührle eingedrungen und haben Gemälde von Paul Cézanne, Edgar Degas, Vincent van Gogh und Claude Monet geraubt. Wegen ihres hohen Bekanntheitsgrads sind die Werke Museumsleiter Lukas Gloor zufolge auf dem freien Markt unverkäuflich. Er schloss deshalb eine Lösegeldforderung nicht aus.

Angesichts der Vorgehensweise der bewaffneten Täter sagte Polizeisprecher Mario Cortesi, mit diesem Kunstraub sei eine „neue Dimension“ erreicht worden. Nach Polizeiangaben bedrohten die Täter das Museumspersonal mit ihren Waffen und zwangen die Angestellten, sich auf den Boden zu legen. AFP

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