Zeitung Heute : Mit Algen ab zum Mars

CHRISTOPHER ERNST[KL. 10 4 BENJAMIN-FRANKLIN-REAL]

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist lang, und es ist abzusehen, daß sie weitergehen wird, es sei denn, sie wird durch den Menschen selbst gestoppt oder gar zerstört (Atomkrieg). Aber das einzige, was an der Zukunft wichtig erscheint, ist, das Überleben der Menschheit zu sichern. Das Überleben hängt von vielen Faktoren ab. Albert Einstein hat gesagt, daß der 4. Weltkrieg mit Keulen ausgetragen wird. Das könnte stimmen. Würde es zu einem Atomkrieg kommen (das wäre dann der 3. Weltkrieg), hätte dies allerdings verheerende Auswirkungen für die Menschheit.

Die technische Entwicklung wird weitergehen in Bereichen, die für uns jetzt lebende Menschen utopisch sind. Die Zukunft bringt mit Sicherheit eine Weiterentwicklung der Raumfahrt. Einige Magazine berichten übereinstimmend, daß es in knapp 60 Jahren den sogenannten "Warpantrieb" gibt. Damit wäre es möglich, in die unendlichen Weiten des Universums vorzudringen. Da ein anderes Sonnensystem vier oder gar sechs Milliarden Lichtjahre von uns entfernt vermutet wird, ist es für uns unwahrscheinlich, dort hinzufliegen. Viel näher ist dagegen der Mars. Dieser Planet ist gerade mal acht Monate Flug entfernt. Er wäre der Planet, den man als Ausweichmöglichkeit für unsere zerstörte Erde nutzen könnte. Die Besiedelung, laut Wissenschaftler, könnte schon in 800 Jahren erfolgen. Allerdings müßte zuerst eine Atmosphäre geschaffen werden, die das Überleben ermöglicht. Dies könnte durch Zuchtalgen geschehen. In etwa zehn Jahren könnte eine erdähnliche Atmosphäre geschaffen werden.

Der zweite wichtige Bereich für die Zukunft des Menschen ist, wie die Menschen miteinander leben werden. Dabei ist es vielleicht ratsam, auch geschichtliche Entwicklungen bei der Vorstellung des zukünftigen Miteinanders zu berücksichtigen. Alle großen Kulturen (Ägypter, Römer und Griechen) der Vergangenheit existieren nicht mehr. Dies würde bedeuten, daß unsere Gesellschaft sich langfristig verändert.

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