Zeitung Heute : Mit allen erdenklichen Tricks Der Einfallsreichtum von Gaunern ist oft groß

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Wenn Handwerker ohne vorherige Anmeldung an der Wohnungstür stehen, ist Vorsicht angebracht. Es könnte sich um Trickbetrüger handeln, warnt die in Köln erscheinende Seniorenzeitschrift „Lenz“ in ihrer aktuellen Ausgabe (11/2004). Es gehöre zu den bekannten Maschen von Gaunern, sich unter einem Vorwand Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Handwerker sollten nur dann eingelassen werden, wenn sie vom Hausverwalter oder den Bewohnern selbst bestellt wurden.

Eine weitere List sei der „NachbarTrick“. Dabei geben Betrüger vor, der oder die neue Nachbarin zu sein und sich aus der Wohnung ausgesperrt zu haben. Der Bitte, kurz hereinkommen und telefonieren zu dürfen, sollten Betroffene nicht nachkommen. Man könne aber anbieten, selbst einen Schlüsseldienst anzurufen.

Zum Teil versuchen Betrüger älteren Leuten auch am Telefon weiszumachen, ihr Enkel sei in Schwierigkeiten und brauche dringend Geld. Der Anrufer bietet dann an, das Geld zu überbringen. Darauf sollten sich Senioren nicht einlassen. Zur Sicherheit sollte der Enkel in solchen Fällen aber angerufen werden.

Von den 1,5 Millionen „einfachen Diebstählen“ im Jahr 2003 gehe etwa die Hälfte auf das Konto von Trickbetrügern, berichtet „Lenz“ unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamtes.dpa

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