Zeitung Heute : Mit der Kamera auf Jagd nach Vandalen

Der Tagesspiegel

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen im Laufe des Jahres mit der Video-Überwachung von Bussen und Bahnen beginnen. Zunächst sollen 50 Busse und 30 Straßenbahnen mit Kameras ausgestattet werden. Bis zum kommenden Jahr sollen Kameras in 30 U-Bahnzügen hinzukommen. Dies teilte die BVG am Dienstag auf Anfrage mit.

Mit der Kamera-Überwachung will die BVG vor allem dem Vandalismus entgegenwirken. Die Einführung der Überwachungssysteme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten. „Wir haben die Pläne der BVG langfristig begleitet“, erklärte der stellvertretende Datenschutzbeauftragte Hanns-Wilhelm Heibey am Dienstag. So sollen Fahrgäste in Bussen künftig nur „anlassbezogen“ aufgenommen werden. Nach diesem Verfahren kann der Fahrer die Video-Überwachung per Knopfdruck auslösen, falls er dies für erforderlich hält.

In den weniger übersichtlichen Straßenbahnen und in U-Bahnzügen soll dagegen ein so genanntes Blackbox-Verfahren eingesetzt werden. „Die Bilder werden nur für einen bestimmten Zeitraum aufgezeichnet und bei Bedarf von besonders geschulten und authorisierten Mitarbeitern der BVG ausgewertet“, sagte Heibey. Zudem müsse die BVG die Fahrgäste ausdrücklich auf die Video-Überwachung hinweisen. wie

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