Zeitung Heute : Mit einem Dreh aufgeräumt

Schlafsofas für den Dauergebrauch schaffen Platz in der kleinen Wohnung

Rolf Brockschmidt

Wer in einer kleinen Wohnung lebt, ob Ein- oder Zweizimmerwohnung, steht sofort vor der Frage, wie er Wohnen und Schlafen, vielleicht sogar noch Arbeiten so verteilt, dass es sich noch angenehm in den eigenen vier Wänden wohnt. Ein klassisches Schlafzimmer hat zwar viele Vorteile – man kann einfach die Tür schließen und hat seine Ruhe oder man schließt die Tür und hat so plötzlich die Wohnung aufgeräumt. Dennoch wird auf diese Weise ein Raum geopfert, den man in der Regel nur zum Schlafen nutzt. Das ist in einer kleinen Wohnung unter Umständen Platzverschwendung. Oder man denke an ein Studenten- oder Seniorenappartement, da spielt sich alles in einem Raum ab.

Schlafsofa oder Schrankbett lautet dann die Alternative. Wobei Schlafsofas in der Regel nicht für den Dauergebrauch gedacht sind. Die meisten Schlafsofas sehen tagsüber durchaus attraktiv aus, aber sie sind nicht immer praktisch in der Handhabung und sind auch nicht für den täglichen Gebrauch konzipiert. Der Mechanismus muss etwas aushalten, darf nicht zu kompliziert sein und man sollte nicht allzu viel umräumen und umorganisieren müssen. Das wird auf die Dauer lästig. Zudem sollte die Matratze so ausgelegt sein, dass sie auch 365 Tage im Jahr Schlafkomfort bietet.

All dies hat der italienische Hersteller Kover bedacht und unter dem Label „milano bedding“ eine ganze Serie von Schlafsofas entwickelt, die für den täglichen Bedarf durchaus geeignet sind.

Bestechend ist das System, mit dem man mit einem Handgriff, vielleich noch einmaligem Umgreifen das Sofa förmlich entblättert und in ein Bett verwandelt. Man zieht einfach die Rückenlehne nach vorne und schon entrollt sich ein Bettgestell, dem sich sogar die Matratze mit Memotechnik anpasst – 14 Zentimeter dick. Der Nebeneffekt dieses Sofabettes – man hat eine angenehme Sitzhöhe, die besonders älteren Jahrgängen das Aufstehen erleichtern wird. In der Rückenlehne ist sogar noch ein wenig Stauraum für drei Kissen oder eine Decke. Die Matratzen gibt es in der Regel in Breiten zwischen 75 und 180 Zentimetern.

Bei einigen Modellen befindet sich neben dem Bettteil ein integrierter Longchair zum Ruhen, unter dessen Polster sich der Bettkasten befindet. So ist alles in einem Möbel aufbewahrt. Ist das Bettzeug verstaut, „rollt“ man praktisch das Bett wieder zusammen, ohne auch nur ein Polster zu bewegen.

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