Zeitung Heute : Mit höchster Präzision

In den TU-Laboren werden unterschiedlichste Themen bearbeitet – vier Einblicke.

Peinlich genau. Im Ultrapräzisionslabor werden Mikrobauteile mit taktilen und optischen Sensoren im Mikrometerbereich vermessen. Im Bild: Christiane Poggemöller mit einem taktilen Sensor in einer Messmaschine.Foto: TU Berlin/Ruta
Peinlich genau. Im Ultrapräzisionslabor werden Mikrobauteile mit taktilen und optischen Sensoren im Mikrometerbereich vermessen....

Labore und Versuchseinrichtungen sind das Herz einer Technischen Universität. Es sind Orte mit besonderen Eigenschaften für besondere Forschungen – zum Beispiel, wenn es um Miniaturwerkzeuge im Mikromaßstab, Messungen im Millionstel-Millimeter-Bereich und die Simulation akustischer Umgebungen geht. Vier solcher Labore stellen wir hier vor.

Im Ultrapräzisionslabor im Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik wird die Temperatur genau reguliert. Die Mikrobauteile tolerieren nur eine Schwankung um ein Fünftel Grad Celsius. Für hochempfindliche Elektronenmikroskope baute die TU Berlin ein spezielles Laborgebäude. Es ruht auf 122 Betonpfählen, die sicherstellen, dass die hochauflösenden Mikroskope auch vor minimalen Erschütterungen geschützt sind. Im reflexionsarmen Raum sind an Decken, Wänden und am Boden keilförmige Absorber angebracht, die den Schall komplett schlucken. Hier wird unter anderem die Schallleistung von Maschinen untersucht. Die DFG-Forschergruppe „Simulation und Evaluation akustischer Umgebungen“ nutzt den „Raum der Stille“ für Messungen. Im „Robotics and Biology Lab“ forschen die Wissenschaftler zur künstlichen Intelligenz. Roboter sollen sich in nichtstandardisierten, also in alltäglichen Situationen genauso sicher bewegen wie ein Mensch. sys

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