Zeitung Heute : Mit Recht

Schutz von Zivilisten im Kriegsfall

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Das Völkerrecht sieht für den Kriegsfall umfangreiche Rechte für Zivilpersonen vor, die von dem Konflikt betroffen sind. So schützt das IV. Genfer Abkommen die Zivilbevölkerung vor Angriffen und unmenschlicher Behandlung. Zivilpersonen sind alle Personen, die nicht den bewaffneten Kräften angehören und die nicht an den militärischen Handlungen teilnehmen. Zivilpersonen dürfen niemals angegriffen werden und sind zu schonen. Dies schließt auch unterschiedslose Angriffe aus, zum Beispiel Flächenbombardements von Großstädten in denen sich industrielle Anlagen befinden.

Alle Zivilpersonen sind immer nach den Grundsätzen der Menschlichkeit zu behandeln. Sie dürfen nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, Religion, Staatsangehörigkeit oder ähnlichem benachteiligt werden. Die am Konflikt beteiligten Parteien sind dazu verpflichtet, in jeder möglichen Weise die infolge bewaffneter Konflikte getrennten Familien zusammenzuführen. Dabei sollte besonders die Tätigkeit humanitärer Organisationen gefördert werden, die sich dieser Aufgabe widmen. Außerdem ist die feindliche Macht dazu verpflichtet, die Zivilbevölkerung mit Lebens und Arzneimitteln zu versorgen und das Gesundheitswesen im von ihr kontrollierten Gebiet aufrechtzuerhalten. Tsp

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