MITMACHAUSSTELLUNG„Guck mal, was du kaufst!“ : Was steckt hier drin?

Sonja Radde

In der Ausstellung „Guck mal, was du kaufst!“ fühlt man sich wie in einer bunten Einkaufsstraße. Ihr bekommt einen Verbraucherpass, in dem ihr Fragen beantworten müsst, zum Beispiel: „Worauf würdest du verzichten, wenn dir nur noch die halbe Menge Strom zur Verfügung stünde?“ Dann geht es durch verschiedene Wissensgebiete. Im Bereich „Kunde-König“ steht zum Beispiel ein großer, goldener Thron, wo ihr lernt, was man im Leben wirklich braucht. In der „Verbraucherzentrale“ müssen Fragen beantwortet werden, bei „Schoko & Co.“ stapelt ihr riesige Zuckerwürfel vor Milchschnitten.

Danach steht ihr vor einem Supermarkt: Ihr bekommt einen Einkaufswagen und einen Zettel mit noch mehr Fragen. Nun sollt ihr Sachen herausfinden wie: „Wie viele Äpfel stecken in einer Flasche Apfelsaft?“ Wer alle Fragen beantwortet hat, kann loslegen mit seinem Einkauf, allerdings ausgewogen nach der Lebensmittelpyramide: eine Flasche Wasser, ein paar Kekse, viel Obst ... Zum Schluss dürft ihr eure Sachen selbst abkassieren. Bezahlen müsst ihr allerdings nicht. Was auch nur logisch ist, denn in den Flaschen ist nichts drin, weswegen sie letztendlich wieder im Regal landen. Mir hat das Museum sehr gefallen, obwohl es klein ist. Es ist zwar ein Mitmachmuseum, man muss aber trotzdem viel lesen. Ich fand vor allem den Supermarkt gut, und dass es relativ leer war, da musste man nicht warten. Sonja Radde

FEZ Berlin, bis So 21.12., Familien: 15-18, Sa 13-18, So 10-18 Uhr; Gruppen: Di-Fr 9-11 und 13 Uhr, Anmeldung erforderlich u. Tel.: 53071-333; 3 €/8 € (Familienkarte). Sonja Radde ist 12 und wohnt in Rudow.

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