Zeitung Heute : Mitternachts-Bummel am 6. April

Der Tagesspiegel

Charlottenburg. Die vierte „Lange Nacht des Shoppings“ in der City West ist um eine Woche verschoben worden, soll aber trotzdem ein noch größerer Publikumsmagnet werden. Das Großereignis, bei dem zwei Mal im Jahr immer zur Zeitumstellung die Geschäfte rund um den Kurfürstendamm bis 24 Uhr geöffnet haben, findet in diesem Frühjahr erst am Sonnabend, dem 6. April, statt. Ursprünglich wäre die Veranstaltung auf das Osterwochenende gefallen, was die Pfarrei der anliegenden Gedächtniskirche missmutig stimmte. Nach Angaben von Gerd-Peter Huber, Gründungsmitglied der Veranstaltung, wollte man es nicht auf einen ideologisch geprägten Konflikt ankommen lassen und verschob die Aktion um eine Woche.

Das Werbeteam Berlin Europa-Center, Organisator der langen Nacht, zeigte sich am Freitag sicher, dass der bisherige große Erfolg weiter gesteigert werden kann. Im vergangenen Oktober seien 300 000 Besucher gezählt worden, hieß es. Geplant ist eine Shopping-Party vom Wittenbergplatz über die Tauentzienstraße und den Kurfürstendamm bis zum Stilwerk an der Kantstraße. Etwa 300 Geschäfte werden geöffnet sein.

Als Rahmenprogramm wird vom 3. bis zum 7. April ein großer Jahrmarkt stattfinden. Am Europa-Center, am Neuen Kranzler Eck, am Stilwerk und am Breitscheidplatz werden Live-Bühnen errichtet. Partner sind unter anderem Niketown, Gap, Esprit, Zara, Benetton, H&M und viele weitere Geschäfte. Bereits morgen wird es Sonderöffnungszeiten in vielen Geschäften in der ganzen Stadt geben. Denn anlässlich der Internationalen Tourismus Börse (ITB) hat der Senat allen Händlern eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von 12 bis 17 Uhr erteilt. joh

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