Zeitung Heute : müssen nicht sein - wie sich schädliche Umwelteinflüsse vermeiden lassen

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Regenwasser, Kondenswasser, Luftfeuchtigkeit - Wasser und Feuchtigkeit zerstören Bauwerke. Zum Schutz sind folgende Maßnahmen zu treffen

Die Kellersohle sollte aus wasserundurchlässigem WU-Beton bestehen oder bei Grundwasser nach DIN 18195, Teil 6 abgedichtet sein.

Das ganze Kellergeschoss sollte mit einer Dichtbeschichtung versehen sein (gespachtelt oder geklebt). Die Überprüfung der Maßnahme kann nur erfolgen, bevor die Baugrube wieder mit Erdreich aufgefüllt wird.

Wenn im Keller Wohnräume geplant sind, ist eine Dampfsperre vorzusehen: Diese Folien verhindern, dass feuchte Luft von außen nach innen eindringt (Dampfdiffusion).

Eine Dichtungsfolie sollte auch an den Rahmen von Fenstern und Türen das Eindringen feuchter Luft in die dort liegenden Dämmungen verhindern.

Bevor der Estrich auf die Fußböden der Etagen gegossen wird, sollte die Dämmung der Rohre von Heizung und Wasser geprüft sein, um zu verhindern, dass Schwitzwasser in den Böden entsteht und das Gebäude angreift.

Grundsätzlich ist jedem Bauherr dringend eine von ihm selbst beauftragte, baubegleitende Projektbetreuung zu empfehlen. Die Kosten betragen zwischen 2000 und 4000 Mark. Baubetreuer haften im Schadensfall, und da sie versichert sind, auch "zahlungsfähig". Betreuungen übernimmt der Verband privater Bauherren (Tel.: 711 4135), der TÜV (Tel.: 75620) und der Bauherren-Schutzbund (Tel.: 312 8001).

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