Zeitung Heute : Multimedia-Box: Das bringt die TV-Karte

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Ein PC soll viele Aufgaben übernehmen können. Schon zu einem Aufpreis von 70 Euro lässt sich aus dem Heimcomputer ein Fernseher mit digitalem Videorekorder machen. Das Herz einer solchen MultimediaMaschine ist die TV-Karte.

Grundsätzlich wird zwischen digitalen und analogen Karten unterschieden. Wer über eine herkömmliche Antenne oder einen analogen Kabelanschluss verfügt, benötigt analoge Modelle. Für den digitalen Empfang zum Beispiel über Satellit muss ein digitales Modell her. Analoge TV-Karten sind ab 45 Euro zu haben. Die meisten TV-Karten verfügen über die so genannte Timeshift-Funktion. Damit lassen sich Sendungen bei laufender Aufnahme zurückspulen. Meist ist auch eine Fernbedienung dabei. Oft handelt es sich allerdings um Infrarot-Geräte. Das heißt, für die Bedienung muss ein direkter Sichtkontakt zum PC bestehen – unpraktisch wenn man sich den Film nebenan im Wohnzimmer auf dem Fernsehbildschirm ansehen möchte. Wer die TV-Karte von der Couch aus bedienen möchte, benötigt eine Funk-Fernbedienung. Wer Radio beziehungsweise einen FM-Tuner auf der TV-Karte sowie Stereo-Klang will, muss ebenfalls zu den teureren Modellen greifen. Soll das Fernsehprogramm nur auf dem PC-Monitor betrachtet werden, kann man auf Stereo verzichten. Werden die Aufnahmen auf DVD archiviert und dann im Wohnzimmer abgespielt, ist höherwertiger Klang wichtig. Die Installation einer TV-Karte stellt kein Problem dar. Das gilt vor allem für externe Geräte mit USB-Schnittstelle. Bei PCI-Schnittstellen könnte es bei der Konfiguration kleinere Schwierigkeiten geben. Das liegt dann am Betriebssystem, ist aber mit wenig Aufwand zu beheben. dpa

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