MUSICAL „Irma la Douce“ : Très français

G a Bartels

Amüsiermädchen, die „süße Irma“ heißen, in sie verschossene naive Gendarmen namens Nestor und ein Rotlichtviertel so possierlich wie der Pariser Montmartre – das gibt es ja gar nicht, selbst im Sentimentalität, Romantik und Pikanterie verliebten Frankreich nicht. Logisch also, dass Marguerite Monnot (Musik) und Alexandre Breffort (Buch) 1956 mit ihrem Beweis, dass Franzosen Musicals schreiben können, erst das Londoner Westend und dann den Broadway eroberten. Billy Wilder hat das Erfolgsmusical „Irma la Douce“ 1963 charmant verfilmt.

In der Tribuene übernehmen Katharine Mehrling und Andreas Gergen, Ex-Intendant des Schlossparktheaters, die Hauptrollen. Die musikalische Leitung besorgt Meisterarrangeur Carsten Gerlitz. Der hat für Die Ärzte, Ute Lemper und Max Raabe gearbeitet und bürgt für Witz und Tempo. Gunda Bartels

Tribuene, Do 8.5. (Vorauff.),

Fr 9.5. (Prem.), Sa 10.5., Di/Mi 13./14.5., 20 Uhr, 18-29 €

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