Zeitung Heute : Musik, Film, Daten

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Schellackplatte (1895): Schallplatte, die aus den harzigen Ausscheidungen der Lackschildlaus hergestellt wurde und mit 78 Umdrehungen pro Minute deutlich schneller lief als später Schallplatten.

Tonband (1940er): Beschichtetes Kunststoffband auf offenen Spulen, das ausgerollt etwa 500 Meter lang ist.

Vinylschallplatte (1948): Nachfolger des Schellacks mit besserem Klang und aufgrund der langsameren Geschwindigkeit längerer Spieldauer. Obwohl die Konzerne Anfang der Neunziger die CD einführten, ist sie aus der DJ-Kultur nach wie vor nicht wegzudenken.

DAT (1987): Abkürzung für Digital Audio Tape, sieht in etwa aus wie eine geschrumpfte VHS-Kassette. Wurde zeitgleich mit der CD eingeführt, konnte sich aber nicht durchsetzen.

MP3 (1995): Vom Fraunhofer Institut in Erlangen patentiertes Dateiformat, das die Töne herausfiltert, die das menschliche Ohr sowieso nicht wahrnehmen kann. Die Dateien sind dadurch relativ klein und können auf Computern oder tragbaren Geräten (MP3-Playern) gespeichert werden.

FILM

Super-8 (1965): Ein direkter Verwandter des Kinofilms, von Kodak für den Heimgebrauch entwickelt. Der Name leitet sich von dem acht Millimeter breiten Filmstreifen ab. In den 60ern und 70ern wurden damit viele Familienfeiern und Urlaube gefilmt.

Video 2000 (1970er): Beidseitig bespielbare Videokassette, die sich trotz technischer Überlegenheit nicht gegen die konkurrierenden Systeme VHS und Betamax durchsetzen konnte.

DATEN

Lochkarte (Ursprünge: 18. Jahrhundert, standardisiert: 1928): Ursprünglich entwickelt, um Webstühle zu steuern, wurden die Lochkarten später auch zur Datenspeicherung genutzt. In einen Karton werden dabei Löcher gestanzt, deren Position für einen bestimmten Code stehen.

CD-ROM (1985): Optisch mit der Musik-CD identisch. Fast alle Computer verfügen über ein CD-Rom Laufwerk.

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