Zeitung Heute : Nach zwei Jahren gibt’s den ersten Blütenteppich

In Laub- und Mischwäldern bilden Buschwindröschen – oft schon im März– weißblühende Teppiche. Doch so schön die Frühblüher auch anzusehen sind, Spaziergänger sollten sie auf keinen Fall pflücken oder ausgraben. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. Die Pflanze gehöre als Wildblume in die freie Natur und erfülle dort wichtige Aufgaben. So sei sie für Bienen und Hummeln der erste Eiweißlieferant im Jahresverlauf. Die ölreichen Samen seien für Ameisen eine wichtige Nahrung. Wer den Anblick der weißen Blüten im heimischen Garten genießen möchte, sollte im Herbst zehn Röschen im Abstand von 20 bis 30 Zentimeter setzen. Nach zwei Jahren erscheint dann im Frühjahr ein Blütenteppich. Buschwindröschen sind im Fachhandel in vielen Sorten erhältlich und müssen nicht gedüngt werden. Beim Einpflanzen sollten Hobby-Gärtner allerdings vorsichtig sein: Die Pflanze ist giftig, Berührungen können zu Hautrötungen führen. dpa

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!