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Gartenpflanzen bei Hitze

durchdringend wässern

Gartenpflanzen brauchen bei großer Hitze ausreichend Wasser – in den richtigen Dosen. „Lieber seltener, dafür aber durchdringend gießen“, empfiehlt Erika Brunken, Leiterin der Niedersächsischen Gartenakademie in Bad Zwischenahn. Die Erde benötige bei längeren Trockenperioden Zeit, um das Wasser aufzunehmen. Sorgen, die Pflanzen zu ertränken, sind laut Brunken unbegründet. Nur bei schweren Böden und frisch gesetzten Pflanzen sei Vorsicht geboten, weil sich sonst Staunässe bilden kann. Wichtig sei, nicht über das Laub, sondern nah am Boden zu gießen. Bei starker Sonne können sonst die Blätter verbrennen. Außerdem fördert feuchtes Blattwerk die Pilzbildung. Die beste Wässerungszeit seien die Morgenstunden. „Dann können die Pflanzen tagsüber abtrocknen, was wiederum der Pilzbildung entgegenwirkt“. dpa

Johannisbeeren und

Kirschbäume jetzt verschneiden

Schwarze Johannisbeeren wachsen stärker als Rote und sollten jetzt kräftig verschnitten werden. Dabei werden alle sichtbar überalterten Ruten entfernt, erläutert die Zeitschrift „Mein schöner Garten“ (Ausgabe 08/2010). So bilden sich immer wieder kräftige Seitentriebe, an denen viele Beeren wachsen. Damit auch Sauerkirschbäume ihre Fruchtbarkeit bewahren, sollten sie direkt nach der Ernte gekürzt werden. Zu kappen sind alle älteren Triebe, an deren Ästen sich bereits jüngere, nach außen und oben weisende Zweige gebildet haben. Wer außerdem zu dicht wachsende Zweige in der Krone entfernt, spart sich den Winterschnitt.dpa

Warmes Wetter begünstigt

Mehltau an Stauden

Die aktuell hohen Temperaturen begünstigen das Auftreten von Echtem Mehltau an Stauden. Zu erkennen ist der Pilzbefall an einzelnen weißen Blattflecken, die schnell wachsen. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn hin. Hobbygärtner sollten die erkrankten Blätter entfernen und betroffene Triebspitzen zurückschneiden. Reicht das nicht, helfen Pilzbekämpfungsmittel aus dem Fachhandel. Wegen der begrenzten Wirkungsdauer der Mittel sei es ratsam, die Behandlung mehrmals im Abstand von acht bis 14 Tagen zu wiederholen, so die Kammer. Im Gegensatz zu vielen anderen Pilzen ist der Echte Mehltau nicht auf Regen angewiesen. Daher wird er auch als „Schönwetterpilz“ bezeichnet. dpa

Küchenkräuter aufbewahren

und konservieren

Küchenkräuter wachsen nicht nur im Garten, sondern in den Sommermonaten auch auf dem Fensterbrett oder dem Balkon. Werden die frischen Kräuter nicht sofort verbraucht, können sie eingefroren oder getrocknet werden. Zum Einfrieren sollten sie kurz gewaschen werden und gut abtropfen. Anschließend schneidet man sie klein und gibt sie portionsweise in verschließbare Beutel. Zum Trocknen hängt man frische Kräuter bündelweise an einem schattigen, luftigen und warmen Ort auf. Sie können auch bei maximal 40 Grad Celsius im Backofen getrocknet werden. wid

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