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Staat muss „Hartz IV“-Empfängern nicht die Privatschule finanzieren



Der Staat muss „Hartz IV“-Empfängern nicht den Besuch einer Privatschule finanzieren, entschied kürzlich das Bundesverfassungsgericht. Die Verfassungsbeschwerde einer Empfängerin von „Hartz IV“ und Bafög, die eine dreijährige Ausbildung an einer privaten Berufsfachschule absolvierte, wurde verworfen. Der Besuch einer privaten Ausbildungseinrichtung müsse nicht durch die Gewährung staatlicher Mittel ermöglicht oder erleichtert werden, erklärten die Karlsruher Richter. „Hartz IV“-Empfänger hätten zwar einen Anspruch auf Mittel, die zur Aufrechterhaltung eines menschenwürdigen Daseins unbedingt erforderlich seien. Ein Anspruch auf Leistungen zur Finanzierung eines Privatschulbesuchs könne daraus aber nicht abgeleitet werden (AZ: 1 BvR 2556/09). ddp

Eltern sollten die Hausaufgaben

nur sporadisch kontrollieren

Beim Hausaufgabenkontrollieren sollten Eltern es nicht übertreiben: Wer akribisch alle Hefte überprüft, kann sogar das Gegenteil erreichen. „Kinder lehnen sich zurück und verlassen sich darauf, dass ihre Eltern sowieso einen Blick darauf haben“, sagt Jörg Künzel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Besser sei es, sich gemeinsam einen Überblick zu verschaffen und zu besprechen, an welchem Tag das Kind was erledigen kann. Nach der Grundschulzeit sollten Kinder dann selbst verantwortlich für die Hausaufgaben sein, Eltern können ab und zu Stichproben machen. Wer zusammen mit dem Kind etwas üben will, sollte sich genügend Zeit dafür nehmen und außerdem darauf achten, ob der Nachwuchs gerade aufnahmefähig ist. dpa

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