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Festsitzende Schrauben mit

einigen Tricks lösen



Festsitzende Schrauben sind mit bloßer Hand meist nicht zu lösen. Bei angerosteten Gewindeschrauben wirkt etwas Rostlöser manchmal Wunder. Ist das nicht der Grund, können auch ein paar andere Tricks helfen, informiert die Stiftung Warentest in Berlin. Bei manchen Schraubendrehern kann ein Schraubenschlüssel auf einen Sechskant unter dem Griff gesetzt werden; mit ihm lässt sich deutlich mehr Kraft entwickeln. Manche Schraubendreher haben außerdem ein Loch im Griff, das nicht nur zum Aufhängen des Werkzeugs praktisch ist. In das Loch kann auch ein weiterer Schraubendreher gesteckt werden, der die Kraft durch einen entsprechenden Hebearm verstärkt. Festsitzende Schlitzschrauben ließen sich außerdem oft lösen, wenn der Heimwerker den Schraubendreher schräg ansetzt und mit Hammerschlägen auf denselben die Schraube in Drehung versetzt. dpa

Dornen und Stacheln

haben wichtige Aufgaben

Dornen und Stacheln an Pflanzen sollten möglichst nicht entfernt werden. Denn in manchen Fällen verletzt dies das Gewächs, warnt die Initiative Pflanzen des Monats in Düsseldorf. Außerdem haben Stacheln auch einen Nutzen bei der Selbstverteidigung von Pflanzen: Sanddorn und Feuerdorn schützen zum Beispiel mit Dornen ihre kostbaren Früchte vor gefräßigen Tieren. Zugleich bieten dornige Büsche auch Schutz für kleine Tiere: Nistende Vögel etwa sind dort sicher vor Katzen oder Mardern. Auch der Mensch kann sich laut der Initiative die Dornen zunutze machen: Viele dornige Sträucher, etwa die Berberitze, sind sehr robust und darum gut als Hecke geeignet. Viele Stachelpflanzen bieten außerdem etwas fürs Auge. Bekannt ist zum Beispiel die Stechpalme, die das ganze Jahr über grün bleibt und im Winter zusätzlich rote Beeren bildet. Die verhältnismäßig anspruchslose, stachelige Zierquitte zeigt im Frühling rote Blüten und im Herbst gelbe Früchte.dpa

Hauseingänge und Gehwege

im Herbst gut beleuchten

Eine gute Beleuchtung des Eingangs und der Wege rund ums Haus ist im Herbst und Winter besonders wichtig. Denn dort drohe besondere Rutschgefahr, warnt Susanna Woelk von der Aktion Das Sichere Haus. „Ganz wichtig ist, dass alle Wege, die man häufig geht – also auch zum Mülleimer oder zum Komposthaufen –, gut ausgeleuchtet sind.“ Auch bei wenigen Treppenstufen lohne ein Licht, denn Bewohner könnten diese gerade in der dunklen Jahreszeit leicht verfehlen. Treppen sollten außerdem rutschfest sein und ein vernünftiges Geländer haben. „Viele Stürze ereignen sich am Haus oder im Garten, weil Wege oder Treppen rutschig sind“, erläutert Woelk. Das liege zum Beispiel daran, dass nasses Laub nicht weggefegt wird. „Oder weil man mit den Hausschuhen, die meistens ziemlich glatte Sohlen haben, mal eben schnell zum Mülleimer geht.“ dpa

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