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Nachbar darf Gartenmauer verzieren



Verzierungen des Nachbarn an der eigenen Gartenmauer muss ein Eigentümer dulden, wenn keine aktuelle Beeinträchtigung besteht. Das entschied das Amtsgericht München. Eine Frau hatte gegen ihren Nachbarn geklagt, weil dieser einen Salamander und eine Sonne aus Metall an der die Grundstücke trennenden Mauer angebracht hatte. Die Mauer gehört der Frau – sehen kann sie die Ornamente von ihrem Grundstück aus aber nicht, und das gab letztlich den Ausschlag. Es reiche nicht aus, dass die Klägerin vielleicht einmal irgendwann die Wand streichen lassen wolle und der Beklagte die Ornamente dann vielleicht nicht entfernen wolle, so die Richter in ihrer jüngst veröffentlichten Entscheidung. dpa

Thuja-Hecken auch im Winter gießen

Thuja-Hecken müssen auch im Winter regelmäßig gegossen werden – und zwar in der frostfreien Zeit. Denn die immergrünen Pflanzen verdunsten auch in den kalten Monaten über ihre Nadeln Wasser, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Das Wurzelwerk des sogenannten Abendländischen Lebensbaums (Thuja occidentalis) verläuft flach und reagiert äußerst empfindlich auf Wassermangel. Wenn dann aus dem gefrorenen Boden kein Wasser nachgeliefert wird, trocknet die Pflanze aus. Dann kann sich ihr Grün braun verfärben. Mitunter gehen auch ganze Hecken durch Wassermangel ein. dpa

Gartengeräte jetzt gründlich warten

Gartengeräte sollten vor dem ersten Einsatz im Frühling gewartet werden. Eine gute Pflege erhöhe die Lebensdauer, sagt Bernhard Rüb vom Landwirtschaftsverband Nordrhein-Westfalen in Bonn. Er rät zum gründlichen Putzen von Harke und Spaten mit einem Tuch. „Holzmaterialien dürfen zwar nass gereinigt, sollten dann aber abgetrocknet werden.“ Danach sollte man die metallischen Oberflächen einölen oder einfetten. Damit die Holzteile nicht kaputt gehen und Metalle rostfrei bleiben, sollten Gartengeräte an einem trockenen, kühlen Ort aufbewahrt werden. Vom eigenmächtigen Schärfen einer Gartenschere oder anderer Klingen rät der Experte ab. Bei Ungeübten gehe dadurch meist die Klinge kaputt. dpa

Winterjasmin bringt Farbe ins Grau

Der Winterjasmin ist mit seiner Blütezeit von Dezember bis April einer der wenigen echten Winterblüher. Seine gelben Farbtupfen strahlen im derzeit noch recht grauen Garten. Aus den Wäldern Chinas gelangte der Zierstrauch (Jasminum nudiflorum) im 19. Jahrhundert zu uns. In nährstoffarmen Böden reicht eine großzügige Kompostgabe im Jahr, damit er sich wohlfühlt, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Flexibel ist der Strauch auch beim Standort: Winterjasmin kann frei stehen oder als Kletterpflanze Spaliere und Mauern begrünen. In seinem Dickicht suchen unter anderem Sperlinge gerne Schutz.dpa

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