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Regen lässt Pilze sprießen



Frühlingsregen begünstigt den Pilzbefall von Pfirsichbäumen. Denn der Pilz Taphrina deformans überwintert an den Triebspitzen auf Knospenschuppen und Rinde, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Wenn die Knospen bei Temperaturen über zehn Grad schwellen, werden die Pilzsporen durch Regen in die sich öffnenden Knospen gespült und infizieren dort die jungen Blätter mit der sogenannten Kräuselkrankheit. Zu erkennen ist sie an gekräuselten, verfärbten Blättern und blasenartigen Aufwölbungen, im späteren Stadium an runzeligen Früchten. Die Triebe sollten daher bald zurückgeschnitten werden. Die Kammer empfiehlt sogar den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln noch vor dem Aufbrechen der Knospen.dpa

Hohe Heizkosten durch undichte Tür

Wenn es trotz aufgedrehter Heizung zu kalt im Raum ist, kann das an einer undichten Zimmertür liegen. Dies lässt sich mithilfe eines Papierstreifens überprüfen, rät der TÜV Süd in München. Der Streifen wird zwischen Türstock und Tür gehalten, anschließend wird diese geschlossen. Lässt sich der Streifen herausziehen, ist der Dichtungsgummi spröde oder undicht und erfüllt nicht mehr seine Funktion. Die TÜV-Experten empfehlen, die Dichtungen mindestens alle fünf Jahre zu überprüfen. Wenn es zwischen zwei Räumen erhebliche Temperaturunterschiede gibt, kann sich außerdem das Türblatt verwölbt haben. In diesem Fall gibt es nur eine Abhilfe: Die Tür muss ausgetauscht werden. dpa

Kein Anspruch auf Hundehaltung

Ein Vermieter darf einem Mieter die Haltung eines Hundes verbieten, selbst wenn er sie anderen Bewohnern der Immobilie gestattet hat. Auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Köln (AZ: 6 S 269/09) weist die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. In dem Fall hatte sich ein Mieter einen Hund gekauft, ohne seinen Vermieter um Erlaubnis zu fragen. Dies sah der Mietvertrag aber so vor. Obwohl in der Wohnanlage bereits Hunde vorhanden waren, verlangte der Vermieter die Abschaffung des Neulings – zu Recht, so die Richter. Der Vermieter sei in seiner Entscheidung völlig frei. Gerade wenn schon einige Tiere gehalten würden, könne es durch ein weiteres Probleme geben. dpa

Absperrventile regelmäßig prüfen

Absperrventile und Heizungsthermostate sollten mindestens alle drei Monate auf- und wieder zugedreht werden. So werde verhindert, dass diese sich durch Kalk und Schmutz festsetzten, sagt Heimwerker-Experte Michael Pommer von der DIY-Academy in Köln. Klemmende Thermostate seien häufig zu Beginn der Heizsaison ein Problem. Besonders wichtig ist die kleine Inspektion Pommer zufolge aber beim Hauptwasserhahn. Denn wenn sich dieser festsetze, könne er im Notfall auch nicht zugedreht werden. Tipp für Bauherren: Auf unbeheizten Baustellen sollte der Hahn bei Minusgraden immer zugedreht werden, da sonst die Rohre auffrieren und platzen können und das Gebäude voll Wasser läuft. dpa/Tsp

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