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Silgranit-Spüle mit

Vollwaschmittel reinigen



Für eine Küchenspüle aus Silgranit braucht man keine besonderen Reinigungsmittel. Es reiche ein Vollwaschmittel, rät die Stiftung Warentest in Berlin. Die Spüle werde mit dem in Wasser angefeuchteten Waschpulver eingeseift. Das Ganze müsse über Nacht einwirken und werde dann gründlich abgespült. Diese Art der Reinigung schone die Oberfläche, mache perfekt sauber und spare viel Geld, denn Spezialreiniger für Silgranit seien teuer. Man brauche aber auf jeden Fall Vollwaschmittel. Feinwaschmitteln fehle das nötige Bleichmittel, so die Verbraucherschützer. dpa

Zucker und Honig

gegen Asseln und Silberfische

Lästige Silberfischchen und Kellerasseln in der Wohnung lassen sich auch ohne Chemie beseitigen. Geködert werden können sie mit feuchten Tüchern, die mit etwas Mehl oder Zucker bestäubt sind, rät das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) in Hamburg. Bewohner könnten auch mit Honig bestrichene Pappstreifen oder gekochte Kartoffeln in einer Schale auslegen. Die Fressfallen für die nachtaktiven Tierchen sollten abends aufgestellt werden – am folgenden Morgen werden sie dann auf den Kompost geworfen. Es gibt auch vorbeugende Maßnahmen, um die lästigen Mitbewohner fernzuhalten. So mögen sie dem Netzwerk zufolge hohe Luftfeuchtigkeit. Dagegen helfe zwei- bis dreimaliges Stoßlüften am Tag im Keller und in der Wohnung. Auch sollte keine Wäsche in fensterlosen Räumen trocknen, die sich nicht lüften lassen. Im Bad sollten Bodenmatten immer gut getrocknet und Fliesen nach dem Duschen mit einem Abzieher von Wasser befreit werden. Da besonders Silberfischchen sich gerne in Abflüssen aufhalten, sollten diese in Waschbecken und Wannen nachts verschlossen werden. Die Plagegeister sind aber nicht gesundheitsgefährdend – im Gegenteil. Silberfischchen fressen PAN zufolge Hausstaubmilben, deren Kot beim Menschen Allergien auslösen kann. Nur bei starkem Befall könnten Asseln und Silberfischchen Lebensmittel verunreinigen oder zum Beispiel Tapeten beschädigen. Mehr zum Thema kann man in einem Informationsblatt nachlesen: http://dpaq.de/fHkfK dpa

Gießen schützt Bäume

vor Borkenkäfern

Knicken junge Baumtriebe an der Basis ab und vertrocknen, ist oft der Borkenkäfer schuld, denn er frisst diese an. Auch kleine Löcher, Harzfluss und Spuren von Bohrmehl seien Zeichen eines Befalls, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Oft könne in regenarmen Zeiten schon allein zusätzliches Wässern der gefährdeten Baumsorten – das sind Thuja, Scheinzypresse, Wacholder und Bastardzypresse – den Befall verhindern. Denn Borkenkäfer vergehen sich gerne an geschwächten oder unter Trockenheit leidenden Gehölzen. Ist der Borkenkäfer einmal aktiv, sollten die befallenen Triebe und Äste herausgeschnitten werden. Stark beschädigte Bäume sollten gerodet und das Holz verbrannt werden. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist den Angaben zufolge nicht möglich. Die Borkenkäfer, die diese Bäume befallen, gehören meist zu den Arten Wacholderborkenkäfer (Phloeosinus aubei) und Thujenborkenkäfer (Phloeosinus thujae). Sie seien etwa 1,5 bis 2,5 Millimeter lang und braunschwarz gefärbt. Diese Käferarten befallen lebende Bäume, andere fressen sich nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft auch durch liegendes Fichtenholz.dpa

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