NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Birnen zum Nachreifen

mit Tüte abdecken

Unreif gekaufte Birnen reifen zu Hause mit einem Trick nach: Sie werden einfach ein paar Tage mit einer Plastiktüte bedeckt stehen gelassen. Für die Reife sorgt das Reifungsgas Ethylen, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Die Birnen produzieren das Gas und reagieren zugleich empfindlich darauf. Auch andere Früchten wie Kiwis oder Bananen können mithilfe des Ethylens nachreifen, wenn sie direkt neben Birnen liegen. dpa

Märzenbecher zusammen

mit Schlüsselblumen pflanzen

Blütenteppiche in feinstem Weiß können diese Frühlingsboten in Wäldern und auf Wiesen bilden: die Märzenbecher (Leocojum vernum). Die Frühblüher mit den kleinen becherförmigen Blüten kommen am besten zur Geltung, wenn sie in großen Gruppen gepflanzt werden, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Auflockern lasse sich die heimische Märzenbecherwiese durch hohe Schlüsselblumen. Wo die kleinen Blumen durchkommen, ist meist auch Wasser in der Nähe, denn sie mögen es etwas feuchter. Sonne ist ihnen dagegen weniger wichtig; sie eignen sich auch gut für schattige Plätzchen. Fühlen sich Märzenbecher wohl, breiten sie sich schnell ganz von selbst aus, so der BDG. dpa



Brennnessel-Jauche zum Düngen

des Gartens verwenden

Die ungeliebte Brennnessel taugt mit Regenwasser vermischt als Dünger. Für einen Zehn-Liter-Eimer benötigt man rund ein Kilo Brennnesseln, erläutert die Zeitschrift „Mein schönes Land“ (Ausgabe März/April 2011). Die Stängel werden dabei klein geschnitten, mit Wasser übergossen, abgedeckt und an einen sonnigen Platz gestellt. Um Geruch vorzubeugen, sollten Hobbygärtner gelegentlich eine Handvoll Steinmehl hinzugeben. Fertig ist die Düngerjauche den Angaben zufolge, wenn sie nicht mehr schäumt. Das Gemisch werde dann im Verhältnis eins zu zehn mit Wasser verdünnt und anschließend beim Gießen verwendet.dpa

Blumen ab März

im Haus vorziehen

Der März ist ein guter Zeitpunkt, um Blumen im Haus selbst vorzuziehen.  Wer erstmals Blumen für Beete vorziehen möchte, sollte mit Wicken, Sommerastern und Sonnenhut beginnen, rät Melanie Wiethölter vom Botanischen Garten in Münster. Im Fachhandel gibt es spezielle Erde für Aussaaten. Die Erde sollte stets locker und durchlässig sein. Sie wird Wiethölter zufolge nicht ganz bis zum oberen Rand des Plastiktopfes gefüllt und mit einem Brettchen oder der Hand leicht angedrückt. Dann werden zwei bis drei große Samen pro Topf ausgelegt und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Feines Saatgut vermischt man am besten mit Sand und bringt es in einer flachen Schale aus. „Angießen nicht vergessen“, sagt Wiethölter weiter. „Ab jetzt gilt es, die Erde feucht zu halten.“ Denn ein Austrocknen beende sofort die Keimung. Eine durchsichtige Abdeckhaube helfe, Luftfeuchtigkeit zu halten. Diese sollte nach der Keimung entfernt werden, um ein Faulen zu verhindern. dpa

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