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Synthetischer Wirkstoff

entdeckt



Die Arbeitsgruppe um den Chemiker Professor Rainer Haag von der Freien Universität hat einen synthetischen makromolekularen Wirkstoff entdeckt, der einen neuen Ansatz bei der Behandlung und Diagnostik von schweren Entzündungserkrankungen verspricht. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Unternehmen Bayer HealthCare Pharmaceuticals und der mivenion GmbH wurden die entzündungshemmenden Eigenschaften der neuen Wirkstoffklasse in der Zeitschrift PNAS veröffentlicht. Der synthetische, makromolekulare Wirkstoff erkennt unterschiedliche Zielstrukturen und kann so zur Dämpfung der Entzündungsreaktion beitragen. Die Grundlagen zur Charakterisierung des Wirkstoffes wurden im Sonderforschungsbereich (SFB) 765 gelegt, der seit 2008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird und an der Freien Universität angesiedelt ist. Nahziel des SFB 765 mit dem Titel „Multivalenz als chemisches Organisations- und Wirkprinzip“ ist es, das grundlegende Verständnis von mehrfachen Wechselwirkungen zwischen großen Molekülen und lebenden Zellen zu erforschen. In einem Brückenprojekt zwischen den Disziplinen Chemie, Medizin und Biologie sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun einen Schritt weitergegangen und der Vision zur Entwicklung neuartiger Medikamente und Materialen nähergekommen. cwe

Deutsch-chinesisches Projekt

bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung einer an der Freien Universität angesiedelten deutsch-chinesischen Forschergruppe verlängert. Die Mitglieder untersuchen die „explosive“ Ausbreitung komplexer Lebensformen vor etwa 540 Millionen Jahren auf der Erde. Dem 2008 gegründeten Team gehören Geologen, Paläontologen, Geochemiker und Paläo-Klimatologen der Freien Universität Berlin, anderer deutscher Einrichtungen und der chinesischen Nanjing-Universität an. Sprecher ist Geologie-Professor Christoph Heubeck von der Freien Universität. Die Fördersumme für die kommenden drei Jahre beträgt 1,65 Millionen Euro. cwe

Informatik studieren

schon vor dem Studium

Abiturienten des Jahrgangs 2011 sowie Schülerinnen und Schülern des Abi-Jahrgangs 2012 können an der Freien Universität schon vor dem regulären Studium Informatik studieren. Nach drei Probephasen von 2008 bis 2010 richtet die Freie Universität das Frühstudium „ProInformatik“ zum Juni 2011 dauerhaft ein. In diesem Rahmen können bis zu vier Module des Bachelorstudiengangs Informatik vorzeitig absolviert werden. Das Angebot richtet sich insbesondere an Abiturienten, die den Zeitraum zwischen Schulabschluss und Beginn des Wintersemesters bereits für ihr Studium nutzen wollen. Angesprochen sind auch noch Unentschlossene, die ein Informatikstudium erst einmal ausprobieren möchten. saw

Im Internet:

http://pro.inf.fu-berlin.de/

GasthörerCard-Programm

geht in eine neue Runde

Kunstgeschichtliche Seminare und Exkursionen, Fremdsprachen- und Datenverarbeitungskurse – das GasthörerCard-Programm der Freien Universität Berlin bietet auch im Sommersemester 2011 nahezu 300 Veranstaltungen. Sie eröffnen Gasthörerinnen und Gasthörern viele Möglichkeiten, an der Freien Universität Berlin nebenberuflich oder im Ruhestand zu lernen. Das Angebot wird mittlerweile von 2000 Hörern genutzt; es eröffnet Zugang zum Exklusivangebot „Kunstgeschichten vor Ort“. cwe

Im Internet:

www.fu-berlin.de/gasthoerercard

Jerusalem und Berlin bauen Kooperation aus

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität und der Hebrew University of Jerusalem erweitern ihre Kooperation. Beide Seiten vereinbarten den Ausbau gemeinsamer Forschungsprojekte und Vorhaben der Nachwuchsförderung in den Sozialwissenschaften. Die Einstein Stiftung Berlin bewilligte dafür Mittel in Höhe von insgesamt 250 000 Euro für die kommenden drei Jahre. Die Initiative wurde vom Center for International Cooperation der Freien Universität unterstützt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Themen internationale Beziehungen und Europäische Integration, Umweltpolitik sowie Kommunikation und Medien. cwe

„Offener Hörsaal“ startet

mit drei Vorlesungsreihen

Von April bis Juli 2011 bietet die Freie Universität erneut ihre Vortragsreihe „Offener Hörsaal“ an. Wöchentlich stehen Vorlesungen zu drei Schwerpunktthemen auf dem Programm: Jüdisches Erinnern im 20. Jahrhundert, Perspektiven einer kritischen Islamwissenschaft und Geschlechterforschung aus Sicht der Philosophie. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei. saw

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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