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Humboldt-Professur und Humboldt-Preise für die TU Berlin

Der Mathematiker Friedrich Eisenbrand von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz) ist mit der Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet worden und soll am Institut für Mathematik der TU Berlin forschen. Für die TU Berlin ist es bereits die zweite Humboldt-Professur. Sie ist mit 3,5 Millionen Euro der höchstdotierte internationale Forschungspreis und wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Eisenbrand gilt als einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Ganzzahligen Linearen Optimierung.

Ein weiterer Erfolg für die TU Berlin war die Verleihung des Forschungspreises der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an den Biochemiker Peter Leadlay von der Universität Cambridge (Großbritannien) und an den Philosophen Dagfinn Føllesdal von der Stanford-Universität (USA). Leadlay ist ein international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Naturstoffforschung und Mitglied der Royal Society sowie der Royal Society of Chemistry. Seine Arbeiten leisteten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der bakteriellen Biosynthese von Polyketiden. Føllesdal gilt als einer der wichtigsten Philosophen der Gegenwart. Neben seinen Arbeiten zur Sprachphilosophie und Phänomenologie ist die Philosophie der Mathematik einer seiner zentralen Forschungsschwerpunkte. Leadlay wird am Institut für Chemie forschen, Føllesdal am „Innovationszentrum Wissensforschung“ der TU Berlin.sys

Mehr Information unter

www.wissensforschung.tu-berlin.de

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