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Fußmatten im Badezimmer

alle vier Wochen waschen

Fußmatten im Badezimmer muss man immer wieder mal waschen – und das öfter, als viele denken. Wenn sie nicht mit Straßenschuhen betreten und regelmäßig ausgeschüttelt wird, sollte die Matte alle drei bis vier Wochen in die Waschmaschine. Darauf weist der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt hin. Da im Badezimmer stets eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, sollten alle dort benutzten Textilien bei einer Temperatur von 40 Grad mit einem Voll- oder Universalwaschmittel oder bei 60 Grad mit Farbwaschmittel gereinigt werden. Einige Hersteller von Badematten empfehlen aber Feinwaschmittel, da ihre Bodenmatten eine Gummierung auf der Unterseite haben. dpa

Hängegeranien und Fuchsien

halten eher Regen aus

Nicht jede Sommerblume eignet sich gut für nasse Witterung. Wer bei regnerischem Wetter lange etwas von der Blütenpracht haben will, sollte vor allem Arten mit ungefüllten Blüten wählen, rät die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg. Dazu zählen unter anderem Hängegeranien, Fuchsien, Schneeflocke (Bacopa), Goldstern (Bidens) und Schneegestöber (Euphorbia). Will der Hobbygärtner nicht auf Petunien verzichten, nimmt er am besten Minipetunien. Sie sind unempfindlicher als großblütige Petunien. Sommerblumen mit dicken oder gefüllten Blüten wie stehende Geranien, Dahlien und einige Begonien überstehen Regen dagegen weniger gut. Grundsätzlich sollten bei allen Sommerblumen verblühte Blüten und Früchte regelmäßig entfernt werden – das verhindert zum einen das Faulen und regt zum anderen die Bildung neuer Blüten an. Sinnvoll ist, die Pflanzen den Sommer über einmal pro Woche zu düngen. dpa

Begrünte Fassade

ist ökologischer Sonnenschutz

Eine begrünte Fassade ist ein ökologischer und preiswerter Sonnenschutz. Die Grünpflanzen hielten einen Teil der Sonneneinstrahlung ab, erklärt der Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin. Außerdem wirkt sich die Verdunstung positiv aus. Besonders geeignet seien Efeu oder wilder Wein. Allerdings bedürften die Pflanzen einiger Jahre, bis sie die gesamte Fassade bedecken. dpa

Buchsbäume leiden bei feuchtem Wetter unter Pilzbefall

Feucht-warmes Wetter fördert bei Buchsbäumen Pilzbefall. Dieser zeigt sich häufig durch runde, hellbraune Flecken mit dunklem Rand auf den Blättern, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen. Je nach Pilzart werden die Blätter braun und fallen ab oder bleiben am abgestorbenen Trieb haften. Erkrankte Triebe – erkennbar auch an dunkelbraunen bis fast schwarzen, länglichen Verfärbungen – sollten bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden.

Für den Schnitt verwendete Scheren oder Messer müssen anschließend gründlich desinfiziert werden. Werden sie ungereinigt weiterverwendet, wird der Pilz auf andere Gewächse übertragen. Die Kammer empfiehlt außerdem, jedes abgefallene Blatt einzusammeln und zu entsorgen, da manche Pilzart Sporen bildet, mit denen sie sehr lange im Boden überleben kann. Sind infizierte Blätter in die Erde geraten, trägt man die obere Bodenschicht leicht ab. Eine sehr stark erkrankte Pflanze wird am besten ganz vernichtet. Der Schadpilz Cylindrocladium buxicola zeigt bei feuchter Witterung auf der Blattunterseite oft auch einen weißen Sporenbelag. Bei dem Pilz Volutella buxi ist der Belag rosa-orange.dpa

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