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Trick mit zwei Tüchern:

So wischt man „nebelfeucht“

Viele Bodenbeläge und Möbel soll man nur „nebelfeucht“ wischen. Das schafft man am besten, wenn man zwei Tücher verwendet: Das erste werde nass gemacht und gut ausgewrungen, rät der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt. Dann werde es in das zweite, trockene Tuch eingewickelt und beide zusammen noch einmal ausgewrungen. So sind beide Tücher am Ende der Prozedur „nebelfeucht“. dpa

Keine ungewöhnlichen Farben

bei Wohnungsrückgabe

Mieter müssen die Wände ihrer Wohnung beim Auszug in einer Farbe streichen, die sich innerhalb der Grenzen des normalen Geschmacks bewegt. Es dürfen keine so kräftigen Farben verwendet werden, dass eine Neuvermietung der Räume praktisch unmöglich ist, entschied das Landgericht Essen (AZ: 10 S 344/10). Das teilen die Mietrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mit. In dem Fall hatte der Mieter während der Mietzeit die Wände in einem Teil der Wohnung in sehr kräftigen Farben angestrichen. In einem Zimmer hatte er sie außerdem nicht durchgängig gestrichen, sondern den Bereich hinter einem Schrank ausgespart. Der Vermieter verlangte nach der Beendigung des Mietverhältnisses Schadenersatz wegen Beschädigung des Mietobjekts – und erhielt Recht. Zwar könne der Mieter während seiner Mietzeit die Räume in kräftigen Farbtönen streichen. Es sei jedoch eine Vertragsverletzung, wenn er die Wohnung in einem farblichen Zustand zurückgebe, der die Grenzen des üblichen Farbgeschmacks überschreite. Auch die Aussparung eines Bereichs stelle eine nicht fachmännisch ausgeführte Schönheitsreparatur dar, und könne damit als Beschädigung angesehen werden.dpa

Auf Bodendeckern darf nicht

zu viel Laub liegen bleiben

Nicht jede Stelle im Garten muss von Laub befreit werden, da es „über den Winter verrottet und damit einen guten Schutz für Pflanzen bietet und Nährstoffe wieder einbringt“, erläutert Peter Menke von der Initiative „Colour your Life“. Gerade im Staudenbeet sei eine Laubdecke ein guter Schutz für die Spitzen. „Die kitzelige Stelle sind aber immergrüne Bodendecker wie Efeu“, gibt Menke zu bedenken. Sie sollten nicht komplett vom Laub verschluckt werden, weil sie auch im Winter noch ausreichend Luft, Licht und Feuchtigkeit benötigten. dpa

Beim Kauf auf Haltbarkeit

von Sofabezügen achten

Man sitzt oft stundenlang darauf, rutscht auch mal hin und her oder Kinder hüpfen munter darauf herum: Stoffbezüge von Sofas müssen viel aushalten. Ihre Haltbarkeit wird durch Test-Abscheuern festgestellt. Flachgewebe ohne Flor sollte 10 000 und flauschiges Velours 20 000 Scheuertouren aushalten, rät die Zeitschrift „Schöner Wohnen“ (Ausgabe 10/2011). Beim Kauf sollte man auch auf die Angabe zum Ausbleichen des Stoffes, den sogenannten Lichtechtheitswert, achten. Anders als in der Schule ist hier die Sechs die beste Note. Beim Reibechtheitswert, so das Magazin, sei dagegen die Fünf das Maß aller Dinge.dpa

Heizkessel jährlich vom

Fachmann reinigen lassen

Die Heizungsanlage sollte jährlich von einem Fachbetrieb gewartet werden. Das verlängere ihre Lebensdauer und könne die Umweltbelastung senken, erläutert Horst Frank, Energieexperte der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern in Rostock. „Außerdem gehört sie laut Energieeinsparverordnung (EnEV) zu den Pflichten des Betreibers.“ Hinzu kommt: Die Reinigung des Kessels spart Geld. „Schon eine Schicht von einem Millimeter kann den Brennstoffverbrauch um fünf Prozent in die Höhe treiben“, erläutert Frank die Folgen von Ablagerungen. Manche Betriebe bieten auch Wartungsverträge an – eine laut Verbraucherzentrale unkomplizierte Regelung. Allerdings sollten Verbraucher vor Vertragsabschluss die Leistungen und Preise verschiedener Installateure vergleichen, um das für sie günstigste Angebot zu finden.dpa

Zitronengras lässt sich

leicht selber züchten

Zitronengras (Cymbopogon citratus) ist eine in der asiatischen Küche beliebte Würzpflanze. Was viele aber nicht wissen: Das Süßgras lässt sich auch daheim anpflanzen. Man kaufe im Asia-Markt ein ganz frisches Büschel Zitronengras, und stelle die Sprossen in ein Glas mit Wasser oder setze sie direkt in einen Topf mit Erde, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Dann schlagen sie rasch Wurzeln und wachsen. Die zur Familie der Süßgräser gehörende Gewürzpflanze braucht den Angaben zufolge viel Licht und Wärme. Schon einzelne kühle Nächte könnten dem ansonsten pflegeleichten Zitronengras den Garaus machen. Wer länger Freude an den aromatischen Blättern haben möchte, dem empfiehlt der Bundesverband, die Pflanze an das Küchenfenster zu stellen. Aber Vorsicht: Zitronengras trocknet leicht aus und muss daher mehrmals wöchentlich gegossen werden – um dann irgendwann im Kochtopf zu landen. dpa

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