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Blackberry setzt auf

neues Betriebssystem



Android und Apple lassen der Konkurrenz im Smartphone-Markt nicht viel Luft. Nach Nokia will nun der Blackberry-Hersteller RIM versuchen, sich aus einer bedrängten Lage wieder zu befreien. Helfen soll dabei das Entwicklungszentrum in Bochum. RIM, kurz für „Research in Motion“, konzentrierte sich lange Zeit so sehr auf die Sicherheit der Geräte, dass dabei die Attraktivität für den Nutzer zu kurz kam – jetzt haben das iPhone von Apple sowie die Handys mit dem Google-System Android den Ruf, besonders cool zu sein. Im dritten Quartal dieses Jahres lag RIM im Smartphone-Markt mit einem weltweiten Anteil von 11,0 Prozent (2010: 15,4 Prozent) noch auf dem vierten Platz, wie die Marktforscher von Gartner berichten – hinter dem iPhone (15,0 Prozent), den Symbian-Handys von Nokia und den Geräten unterschiedlicher Hersteller. Im neuen Jahr will sich RIM neu aufstellen. In der nahen Zukunft blickt RIM zunächst auf die für Anfang 2012 geplante Einführung des Blackberry Bold 9790. Das Gerät mit einer Kombination aus der typischen Blackberry-Tastatur und einem Touchscreen sei in Bochum entwickelt worden, sagte Lekic. Dort hat RIM nach der Stilllegung des Nokia-Werks 2008 die Kapazitäten für Forschung und Entwicklung von den Finnen übernommen. dpa

Neue intelligente 

Sprachsteuerung für iPhone

„Siri“ heißt die technische Innovation, die Apple in sein jüngstes iPhone 4S eingebaut hat. Es handelt sich dabei um eine sogenannte intelligente Sprachsteuerungsfunktion: Um das Gerät zu befehligen, müssen Nutzer nicht mal mehr schreiben oder tippen können – eine verständliche Aussprache sollte genügen. Und auch in den anderen beiden wichtigen mobilen Betriebssystemen Android und Windows Phone 7 sind mittlerweile Sprachsteuerungen eingebaut. Laut dem Fachportal handytarife.de soll die Steuerung per Sprache auf den Smartphones „bereits in brauchbarer Form angekommen“ sein. cid/Tsp

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