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Vögel mehrmals täglich

mit wenig Nahrung füttern

Vögel sollten mehrmals täglich mit nur wenig Nahrung gefüttert werden. Am besten legen Tierfreunde das Futter am frühen Morgen und späten Nachmittag aus, rät der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. Die Futterstelle sollte regelmäßig gesäubert werden. Als Futter grundsätzlich ungeeignet seien gewürzte Speisereste. Davon bekommen Vögel Durchfall. Körnerfresser wie Meisen, Finken und Spatzen werden zum Beispiel mit Sonnenblumenkernen oder Hanfsamen gefüttert; Amseln, Drosseln und Rotkehlchen bevorzugen Holunderbeeren oder Rosinen. Wer den Vögeln einmal Futter anbietet, sollte das regelmäßig tun. dpa



Erst im Haus, dann in den Garten:

Wie Christrosen gepflanzt werden

Im Dezember werden blühende Christrosen oft im Topf gekauft und verschenkt. Was zunächst ein schöner Blütenschmuck im Wohnraum ist, sollte danach in den Garten gesetzt werden. Das rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen. Das geschieht am besten nach Ende der Blüte im März – aber nicht früher. Bis dahin sollte die Zierpflanze an einem hellen und kühlen Standort in der Wohnung stehen. Im Boden sind Christrosen nicht besonders anspruchsvoll. Sie bevorzugen hohen Humusgehalt und fühlen sich im Halbschatten wohl. dpa

Haus auch während des Winterurlaubs beheizen

Wer im Winter verreist, sollte das verlassene Haus weiterhin beheizen. Das Gebäude kühle bei den kalten Außentemperaturen schnell aus, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Bei Frost frieren die Wasserleitungen im Haus und Keller, können dadurch aufplatzen und verursachen so Wasserschäden. Daher sollten selbst in einem vorübergehend leer stehenden Haus die Thermostate an der Heizung immer auf 16 Grad eingestellt sein. Am besten sollten zudem alle Türen offen sein, damit die Luft in allen Räumen etwa gleich warm ist. dpa

BGH: Schäden durch Baumfällarbeiten sind versichert

Für Schäden auf dem Nachbargrundstück durch Baumfällarbeiten im häuslichen Garten besteht nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Versicherungsschutz. Mit der Entscheidung verurteilte der Versicherungssenat eine private Haftpflichtversicherung zur Zahlung. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein Mann hatte auf dem Grundstück seiner Eltern drei Pappeln gefällt. Während zwei Bäume wie geplant auf dem elterlichen Grundstück landeten, fiel die dritte Pappel ins Nachbargrundstück und verursachte dort erhebliche Schäden. Die private Haftpflicht wollte die Kosten von 7200 Euro nicht übernehmen, da der Versicherte einer „ungewöhnlichen und gefährlichen Beschäftigung“ nachgegangen sei. Die sei laut Versicherungsbedingungen nicht versichert. Der BGH verurteilte die Versicherung jetzt zur Zahlung. (AZ: Bundesgerichtshof IV ZR 115/10) dapd

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