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Geranien zurückschneiden. Anfang März sollten die Geranien, die drinnen überwintert haben, umgetopft werden. Foto: dpa
Geranien zurückschneiden. Anfang März sollten die Geranien, die drinnen überwintert haben, umgetopft werden. Foto: dpaFoto: dpa-tmn

Bei Streusalzschäden

ausgiebig wässern



Gehölze in der Nähe einer Straße oder am Wegesrand können durch Streusalz Schaden nehmen. Durch Spritzwasser gelangt das Salz an Stamm und Triebe, und mit dem Tauwasser wird es über die Wurzeln aufgenommen. Die Folgen können ein verspäteter Austrieb, kümmerlicher Wuchs bis hin zum Absterben der Pflanzen sein. „Die einzige Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist, die Pflanzen sehr ausgiebig zu wässern, sobald der Boden offen ist“, rät Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Auch eine gründliche Dusche nach dem Winter sei gut, denn damit werden die Salze in tiefere Bodenschichten gespült. Erbsenstrauch und Schneebeere gelten als vergleichsweise salztolerant, sagt Lutze von Wurmb. Nadelgehölze wie Thuja oder Koniferen nehmen einem die unerwünschten Nährstoffe hingegen besonders übel. dpa

Kräuterbeete im Frühjahr

anlegen und düngen

Um frische Kräuter aus dem eigenen Garten nutzen zu können, sollten Kräuterbeete im Frühjahr angelegt werden. Darauf verweist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Da es viele Kräuter trocken und sonnig mögen, sollten sie an einem kargen und sonnigen Standort gepflanzt werden. Die Kräuter dankten es mit einem intensiven Duft und Geschmack. Im Frühjahr sei es auch Zeit, die Kräuterbeete mit Kompost, verrottetem Stallmist oder organischem Handelsdünger zu düngen. Dabei hilft viel nicht unbedingt viel, denn überdüngte Kräuter trieben stark aus und seien weniger aromatisch. dpa

Im März kommen die Samen

in die Erde

Bevor aber die ersten Triebe und Knospen der im Sommer blühenden Gehölze wie Sommerflieder und Hortensien zu wachsen beginnen, sollten die Pflanzen jetzt zurückgeschnitten werden. „Der Klematis etwa braucht so einen frühen Schnitt“, sagt Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. „Für den Schnitt von früh blühenden Gehölzen wie Forsythien muss man warten bis nach der Blüte, sonst werden ja die Blütenanlagen entfernt.“ Darüber hinaus sei Folgendes in diesem Monat im Garten zu tun: Anfang März werden die Geranien, die drinnen überwintert haben, ebenfalls hart zurückgeschnitten und umgetopft. Ab Ende März können Stecklinge gezogen werden. Das frühe Gemüse wie Bohnen, Salat, Kohl und Zwiebel wird nun in einem Beet auf der Fensterbank im warmen Zimmer gesät. „Sie wachsen peu à peu heran und werden ab April ins Freie gebracht.“ Auch die Samen der ersten einjährigen Blumen wie Löwenmäulchen und Duftwicken kommen in die Erde, ebenfalls zunächst im Topf. dpa

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