NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Pflanzen in frostfreier Zeit

besonders viel gießen



Immergrüne Topfpflanzen im Freien müssen in der frostfreien Zeit besonders viel gegossen werden. Bambus, Buchsbaum, Kirschlorbeer, Rhododendron und Co. verdunsten im Winter über die Blätter permanent Wasser, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Vor allem an sonnigen Tagen und bei starkem Wind benötigen sie dann mehr Wasser als über den Regen nachkommen kann. Besonders viel Durst haben Pflanzen, die im Trockenen stehen, etwa unter Dachvorsprüngen. Es sollte stets so viel gegossen werden, dass das Wasser unten aus dem Topf herausläuft. Pflanzen in großen Kübeln könnten durchaus zehn Liter benötigen. Trockenschäden sehen Erfrierungsschäden sehr ähnlich, da in beiden Fällen Pflanzen meist mit welken Blätter reagieren. dpa

Nisthilfen für Vögel jetzt an Sträuchern und Hecken aufhängen

Nisthilfen können jetzt viele Vögel beim Nestbau unterstützen. Denn an den glatten Wänden moderner Beton- und Glasbauten finden die Tiere häufig keine Nistmöglichkeiten, erläutert die Deutsche Wildtier Stiftung. Am besten werden die Kästen in der Nähe von Sträuchern und Hecken angebracht. Auch die Größe der Einflugöffnung spielt eine wichtige Rolle: Für Kohlmeisen, Gartenrotschwänze und Spatzen sollte die Öffnung circa 32 Millimeter Durchmesser haben, während für Blau-, Sumpf- und Tannenmeisen 28 Millimeter ausreichen. dpa

Beim Renovieren Rücksicht

auf Katzen nehmen

Katzenbesitzer sollten ihre Wohnung schrittweise renovieren. Denn wer Zimmer für Zimmer vorgeht, hält das Chaos und damit den Stress für das Tier gering. Darauf weist der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) in Düsseldorf hin. Um zu verhindern, dass sich die Katze neugierig Farbeimer oder Kleistertopf nähert, sollte sie sich während der Renovierungsarbeiten am besten in einem vorbereiteten Raum mit Futter, Wasser und Katzentoilette aufhalten. Wird es laut und unübersichtlich, wird sich das Tier schnell freiwillig in diesen Raum zurückziehen. Zwischendurch sollten Halter immer mal wieder Zeit im Katzenzimmer verbringen. Damit signalisieren sie dem Tier, dass alles ganz normal läuft. dpa

Blumenerde im Balkonkasten sollte jedes Jahr gewechselt werden

Blumenerde lässt sich nicht ewig weiterverwenden. Sie könne Krankheitskeime enthalten, etwa wenn Pflanzen im vergangenen Jahr unter Pilzkrankheiten gelitten haben, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Außerdem reichern sich in der Erde durch regelmäßige Düngung Nährstoffe an, weil Pflanzen nicht alle Nährstoffe gleichmäßig verbrauchen. Das führt zur Versalzung der Erde und kann den Wurzeln der neuen Pflanzen schaden. Daher sollte jedes Jahr zum Bepflanzen von Balkonkästen oder sonstigen Trögen neue Erde verwendet werden, rät die Kammer. Die alte Erde kann jedoch wiederverwertet werden: einfach mit anderen Materialien aus dem Garten kompostieren und den gewonnenen Kompost nach einigen Jahren, gemischt mit Gartenerde und Sand, wieder als Blumenerde verwenden. dpa

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben