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Volle Reinigungskraft gegen schwarze Teeränder

Tee hinterlässt in Tassen oft dunkle Teeränder, die hartnäckig jeder Reinigung trotzen. Es sei denn, die Tasse wird sofort mit der rauen Oberfläche eines feuchten Haushaltsschwamms ausgerieben. „So kommt es gar nicht erst dazu, dass das Wasser des Tees verdunstet, die Farbstoffe im Tee zurückbleiben und sich festsetzen“, rät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt. Ein beliebter Trick sei es, den Braunschleier mit Reinigungstabs für ein künstliches Gebiss zu entfernen. Glassl zufolge reichen Geschirrspülmittel aber aus – denn wie Gebissreiniger enthalten sie Bleichmittel auf Sauerstoffbasis. Für die Umwelt seien diese Wirkstoffe ungefährlich. „Sie zerfallen zu Sauerstoff und Soda.“

Teetrinker beobachten ein wundersames Phänomen: Einige Tassen bleiben weitgehend von den Flecken verschont, andere färben sich trotz aller Tricks immer dunkler. Grassls Erklärung: Bei manchen Tassen sei die Glasur glatt und weist daher Schmutz besser ab als Tassen mit einer rauen Innenfläche. dpa

Kübelpflanzen sollten langsam

ans Licht gewöhnt werden

Wer kann, sollte Kübelpflanzen im Winterlager ab Mitte März an einen etwas helleren und wärmeren Platz stellen. Das rät die Landwirtschaftskammer NordrheinWestfalen in Bonn. Durch mehr Licht werde das Wachstum wieder angeregt. Ideal seien Wintergärten oder Kleingewächshäuser, aber auch helle Treppenhäuser. Ins Freie können Kübelpflanzen aber erst Mitte Mai – nach den Eisheiligen. Sie sollten dann nicht sofort in der prallen Sonne stehen, da sie sonst einen Sonnenbrand bekommen. Für die ersten Tage sei ein halbschattiger, windgeschützter Standort am besten. Bis dahin sollten die Kübelpflanzen schon mal auf die Gartensaison vorbereitet werden. Geranien, Fuchsien und Strauchmargeriten haben etwa fast alle Blätter abgeworfen und aus Lichtmangel lange, dünne Triebe gebildet. Diese müssten stark eingekürzt und teilweise entfernt werden, rät die Landwirtschaftskammer. Auch sei ab März die Zeit, die Pflanzen kräftig auszulichten – das fördert einen buschigen Wuchs. Das Umtopfen wird ebenfalls erledigt. Außerdem werden die Kübelpflanzen auf Schädlingsbefall untersucht. dpa

Auf dem Staudenmarkt dreht sich alles um Boden und Erde

Fast 100 Gärtnereien starten Ende März gemeinsam in den Frühling: Mit dem Berliner Staudenmarkt am Sonnabend und Sonntag, 31. März/1. April im Botanischen Garten. Im Zentrum steht in diesem Jahr das Thema „Boden & Erde“. Fachleute informieren über naturnahe Bodenbearbeitung und Zusammensetzung sowie darüber, was der Einsatz nützlicher Organismen bringt. Der Botanische Garten bietet Führungen durch die wissenschaftliche Versuchsanlage zur Herstellung von fruchtbarer Schwarzerde an. Die passenden Geräte erleichtern die Gartenarbeit. Die besondere Attraktion ist eine Vorführung der Großbaumpflege der Gärtnerhof GmbH in luftiger Höhe – nebenan kann der Nachwuchs unter Aufsicht selbst die Buche hochklettern. Ein nach Mitteilung des Botanischen Gartens voller Erfolg im Vorjahr war die Aktion zur Vermeidung von Plastiktüten. Alle Besucher werden deshalb auch in diesem Jahr gebeten, Taschen, Körbe, Rucksäcke oder Wägelchen zum Transport der Pflanzen mitzubringen. Weitere Infos: www.berliner-staudenmarkt.deTsp

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