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Kosten für Fernunterricht lassen sich von der Steuer absetzen

Die Kosten für Fernunterricht können Teilnehmer bei der Steuer absetzen. „Berufliche Weiterbildungen und Masterstudiengänge sind als Werbungskosten absetzbar“, sagt Martin Kurz, Präsident des Branchenverbands Forum Distance-Learning in Hamburg. Bachelorstudiengänge können dagegen nur als Sonderausgabe bis zu einer Höhe von 6000 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

Oft ist es nicht ganz billig, eine zusätzliche berufliche Qualifikation per Fernunterricht zu erwerben. „Die Kurse kosten im Durchschnitt zwischen 100 bis 200 Euro im Monat“, sagt Kurz. Er rät Studenten deshalb, sich bei der Aufnahme eines Fernstudiums nicht nur zu überlegen, ob sie das Lernpensum zeitlich bewältigen könnten, sondern auch die Finanzierung im Blick zu behalten. Es sei zu überlegen, ob die Kosten aus dem laufenden Budget bezahlt werden können oder ob im Voraus etwas angespart werden muss.

Es gebe zudem Fördermöglichkeiten. In manchen Bundesländern, zum Beispiel in Hessen und Nordrhein-Westfalen, gebe es etwa Bildungsgutscheine, mit denen Fernlerner einmalig mit 500 Euro unterstützt werden. Holen Teilnehmer per Fernunterricht einen Schulabschluss nach, könnten sie außerdem Bafög beantragen. Arbeitslose werden nicht selten vom Arbeitsamt unterstützt.

Geht Fernlernern erst im Verlauf des Kurses das Geld aus, gewähren einige Institute außerdem Ratenzahlungen. Die meisten machten das aus Kulanz, erläutert Kurz. Bei einigen Anbietern fänden sich inzwischen jedoch auch bereits feste Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. dpa

FU Berlin bietet Weiterbildung

für Marketingfachleute

Zum inzwischen 28. Mal startet im kommenden Wintersemester 2012/2013 an der Freien Universität Berlin der berufsbegleitende Fernstudiengang Executive Master of Business Marketing (ExecMBM). Das Fernstudium ist auf ein Jahr angelegt, in dem neben Marketing- und Vertriebswissen auch Grundlagen in Controlling, Strategie und Management vermittelt werden. Zulassungsvoraussetzung zum ExecMBM ist neben einem ersten Hochschulabschluss eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen an Geschäftskunden. Bei erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte Universitätsgrad „Master of Business Marketing (MBM)” verliehen. Das Masterprogramm kostet 14 000 Euro. Interessenten können sich noch bis zum 31. Mai am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bewerben. Infos und Kontakt per Telefon unter 030/838-52494, E-Mail unter mbm@wiwiss.fu-berlin.de und im Internet unter der Adresse www.mbm.fu-berlin.de. Tsp

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