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Rosen ohne Ballen müssen gut

auf das Beet vorbereitet werden

Sobald der Frost vorbei und der Boden offen ist, beginnt die ideale Pflanzzeit für Gehölze – und damit auch für Rosen. Wurzelnackte Pflanzen sind deutlich günstiger als solche mit Erdballen, haben es jedoch schwerer beim Anwachsen. Boden und Pflanze müssten daher gut vorbereitet werden, sagt Oliver Fink, Vorsitzender des Verbandes der GartenBaumschulen in Haan. „Rosen sind Tiefwurzler“, sagt Fink. „Das Erdreich muss also ausreichend tief gelockert und Verdichtungen müssen aufgebrochen werden.“ Bevor die Pflanze in die Erde kommt, werden die Wurzeln gründlich gewässert. Sie sollten mindestens einen halben Tag in einem Behälter mit Wasser liegen. So tanke die Rose Feuchtigkeit und sei besser gegen Vertrocknen geschützt. Eine bewährte Methode sei auch, die Wurzeln vor der Pflanzung mit einem zähflüssigen Brei aus Erde, Tonmehl, etwas Langzeitdünger und Wasser einzuschlämmen. Dies sei eine zusätzliche Starthilfe.

„Direkt vor der Pflanzung sollten die Wurzeln mit einer scharfen Schere etwas angeschnitten werden“, sagt Fink. Wenn der oberirdische Teil nicht bereits beim Kauf gestutzt wurde, müsse dies nun nachgeholt werden. „Das Gehölz sollte auf eine Höhe von etwa zehn Zentimeter heruntergeschnitten werden.“ Die Pflanze komme so in das Loch, dass ihre Veredelungsstelle unter der Erde liegt. Dann wird Erde angehäufelt und die Rose gut angegossen. dpa

Zur Sicherheit: Rasenmäher sollten ein buntes Kabel haben

Beim Rasenmähen kann schnell das Kabel unter der Maschine landen. Daher sollte besser ein Rasenmäher mit Kabel in auffälligen Signalfarben wie Rot oder Orange gekauft werden, rät Juan-Luis Fernandez vom TÜV Rheinland in Köln. Auch die Handhabung der Leitung, etwa beim Richtungswechsel am Rasenrand, sollte einfach sein. Für mittelgroße Rasenflächen sei ein Elektro- oder Akkurasenmäher zu empfehlen, für kleine Grundstücke mechanische Handspindelmäher. Richtige Aufsitzrasenmäher und Traktoren lohnten sich nur für sehr große Flächen, sagt Fernandez. Vor dem Kauf sollte man einige Proberunden mit dem Gerät drehen. Der Mäher sollte stabil und handlich sein, beim Vorwärtsgehen in der Bahn bleiben und nicht allzu schwer zu schieben sein. Der Auffangkorb für das Gras lasse sich am besten ganz einfach ein- und aushängen.

Wer seinen alten Rasenmäher nun aus dem Winterlager holt, muss ihn vor dem ersten Einsatz herrichten: Grasreste aus dem Vorjahr werden entfernt und lockere Schrauben festgezogen. Man sollte auch prüfen, ob das Kabel noch intakt ist. Besonders wichtig ist das Messer: Es müsse fest montiert und scharf sein. Vor dem Mähen sollte der Rasen auf Steine und Äste abgesucht werden. Geraten diese unter den Rasenmäher, können sie das Gerät beschädigen oder – im schlimmsten Fall – vom Rasenmäher abprallen und zu gefährlichen Geschossen werden. dpa

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