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Hofgärtner bringen Agave

nach 50 Jahren zum Blühen

Nach 50 Jahren stetiger Pflege haben Hofgärtner im bayerischen Ansbach eine Agave zum Blühen gebracht. Die auch „Hundertjährige Aloe“ genannte Agave americana blüht äußerst selten, im Kübel manchmal erst nach 100 Jahren. In Deutschland war dieses Ereignis zum ersten Mal 1626 zu sehen – auch damals vollbrachten die Ansbacher das Kunststück. „Wie die Gärtner die Agave zur Blüte brachten, wird allerdings nicht verraten – es ist ein seit Jahrhunderten gehütetes Geheimnis“, teilte die Bayerische Schlösserverwaltung in München mit. Die Pflanze wachse derzeit zehn Zentimeter am Tag. Im 17. und 18. Jahrhundert seien die aus Mittelamerika stammenden Agaven als exotische Kostbarkeit vor allem in höfischen Gärten kultiviert worden.dpa

Stauden mit Bambusspitzen

und Zweigen stützen

Stauden im Garten brauchen eine Stütze – diese können Gärtner auch selber basteln. So eignen sich beispielsweise abgeschnittene Spitzen des Gartenbambus oder Zweige. Wichtig sei vor allem, die Pflanzen zu unterstützen, ohne sie in ihrer natürlichen Wuchsform zu sehr zu beeinträchtigen, erklärt Klaus-Peter Manig, Vorstandsmitglied des Bundes deutscher Staudengärtner. Als Stützen zu kaufen gibt es ferner Staudenringe oder -stäbe aus ummanteltem Draht, aus Eisen oder Holz. Staudenstützen sollte man bereits im Frühling anbringen, damit keine Blüten abgeknickt werden und die Pflanzen in die Halterungen hineinwachsen. Wichtig ist es, die Stauden nicht zu fest anzubinden. Sonst könnten sie bei starkem Wind an der Bindestelle abknicken, erläutert Manig. Auch sollten die Pflanzen nicht zu dicht zusammengebunden werden, weil sonst ihre Krankheitsanfälligkeit steigt. dpa

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