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Legionellengefahr: Im Sommer nicht das Warmwasser herunterregeln



Im Sommer sollten Hausbesitzer nicht die Grundtemperatur des Warmwassers herunterregeln. Denn in lauwarmem Wasser können sich Keime wie die lebensgefährlichen Legionellen vermehren. Diese mögen hingegen keine Temperaturen von über 70 Grad. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin hin. Er empfiehlt deshalb, die Wassertemperaturen im Alltag bei mindestens 55 Grad oder mehr zu halten. Außerdem sollten die Leitungen nach längerer Abwesenheit, etwa im Urlaub, erst einmal gründlich mit heißem Wasser durchgespült werden. dpa

Neuer Putz fürs Haus: Fassadendämmung gehört oft dazu

Müssen mehr als zehn Prozent der Hausfassade neu verputzt werden, ist auch eine Wärmedämmung des Hauses Pflicht. Das sehe die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Die EnEV-Mindestanforderung sieht eine Dämmstärke von etwa 12 Zentimetern vor. Allerdings lohne sich oft gleich eine dickere Dämmung, rät Jens Bechtloff, Energieberater der Verbraucherzentrale. Denn die Förderprogramme des Bundes, die Eigenheimbesitzer in Anspruch nehmen können, haben etwas höhere Anforderungen. Je nach Qualität der Außenwand sei eine Dämmung von etwa 14 Zentimetern notwendig. Die höheren Kosten für eine dickere Dämmung würden durch die Förderung kompensiert. dpa

Blattläuse an Rosen

mit Wasserdusche wegspülen

Blattläuse an Rosen werden am besten mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Blättern und Knospen gespült. Das rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Reicht dies nicht aus, könne ein Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Um die natürlichen Gegenspieler der Blattläuse wie Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen oder räuberische Gallmücken nicht zu schädigen, sollten nützlingsschonende Mittel benutzt werden. Blattläuse saugen vor allem am Pflanzengewebe der Triebspitzen, Knospen und jüngeren Blättern. Die Blätter kräuseln sich dadurch, und Triebspitzen verkümmern oftmals. dpa

Solaranlagen auf dem Dach

jetzt sommerfit machen

Funktionieren die Solaranlagen auf dem Dach im Sommer nicht richtig, ist das reine Geldverschwendung. Deshalb sollten Besitzer ihre Anlagen möglichst noch vor den ersten warmen Sommertagen überprüfen, rät die Initiative Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden- Württemberg. Schnee oder Eis könnten die empfindlichen Platten beschädigt, Sand könnte sie verschmutzt haben. Auch die Anschlüsse und Anlagen wie Umwälzpumpe oder Wechselrichter haben über die Wintermonate vielleicht gelitten. Wer sich selbst den Sommer- Check nicht zutraut, holt sich am besten einen Fachmann. dpa

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